DIE KUNST, KUNST ZU ERHALTEN

Der Zahn der Zeit verschont auch Kunstwerke nicht: Farben können sich verändern, Materialien sind der Zersetzung ausgeliefert. Stabile Klimabedingungen und spezielle Beleuchtung bei Ausstellung und Lagerung tragen einen grossen Teil dazu bei, dass Kunstwerke gut erhalten bleiben. In vielen Fällen ist aber zusätzlich das Können und Wissen der Restauratoren gefragt. In der Fondation Beyeler arbeitet seit 2001 ein engagiertes Team im Bereich Restaurierung daran, wichtige Kunstwerke der Sammlung langfristig zu bewahren, damit sie auch für künftige Generationen zugänglich bleiben.

DIE PARTNERSCHAFT MIT DER FONDATION BNP PARIBAS

Die Fondation BNP Paribas Suisse engagiert sich seit über 20 Jahren in der Restaurierung von Kunstwerken in Europa, Asien und den Vereinigten Staaten mit dem Anliegen, aktiv daran mitzuwirken, dass Museumsbestände erhalten bleiben und so an zukünftige Generationen weitergegeben werden können. In der Schweiz hat sie bereits über 20 Projekte gefördert, die dem Erhalt bedeutender Werke unter anderem von Max Ernst, Mattia Preti, Auguste Rodin, Bram van Velde und Paolo Veronese galten.

Die Fondation Beyeler freut sich, dass sie seit 2011 bei der Restaurierung von Hauptwerken der Sammlung auf die Unterstützung der Fondation BNP Paribas bauen kann.

Andy Warhol stellte sehr viele Siebdrucke und vor allem Siebdruck-Portraits her. Wenige davon wurden anschliessend noch mit Diamantstaub bestreut – wie das Werk Joseph Beuys von 1980. Leider ist das Gemälde jedoch nicht nur mit glitzerndem Diamantstaub übersät, sondern auch mit sehr viel «Hausstaub», der über die Jahre eine störende Schicht auf der Oberfläche gebildet hat. Die Herausforderung für die Restauratoren ist es, diese Staubfasern und -partikel zu entfernen, ohne die Diamantstaubpartikel zu verlieren, die teilweise nur leicht auf der Oberfläche haften. Muss der mikroskopisch kleine Staub mit der Pinzette Partikel für Partikel abgezupft werden oder gibt es neuere Methoden und Geräte, die sich dafür eignen könnten?

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Andy Warhol: Biografie

Der amerikanischer Maler, Grafiker und Filmemacher Andy Warhol gilt als einer der Begründer der Pop Art. Ab 1960 entstehen erste Bilder nach Comic-Vorlagen, ab 1961 die ersten Serienbilder, die in der Folge in der Technik des Siebdrucks hergestellt werden. Warhol legitimiert damit den Siebdruck als künstlerisches Mittel und unterläuft das Originalitätspostulat. Ebenfalls im Siebdruck entstehen in den 1970er-Jahren Porträts berühmter Persönlichkeiten. 1964 gründet Warhol die Silver Factory, eine Werkstatt für Film, Fotografie und Musik, in der er mit zahlreichen Assistenten zusammenarbeitet und -lebt. Mit der Filmarbeit beginnt Warhol 1963 und intensiviert sie seit 1965 gemeinsam mit Paul Morrissey. Sein vielfaches Talent äussert sich zudem in multimedialen Veranstaltungen, wie Nightclub-Shows im Zusammenspiel mit der Rockband Velvet Underground und in der Gründung der Zeitschrift Interview. Von 1978 bis 1987 entstehen mit den Serien der Oxidation Paintings und den Shadow Paintings vollkommen abstrakte Gemälde.

Andy Warhol und Joseph Beuys trafen sich zum ersten Mal 1979 in Düsseldorf; Warhol nutzte die Gelegenheit sofort, um Beuys zu fotografieren.

In starkem seitlichem Streiflicht ist deutlich zu erkennen, wieviel Staub sich tatsächlich auf der Oberfläche des schwarzen Hintergrundes befindet.

Claude Monets grossformatiges Seerosentryptichon bildet den Kern der Sammlung Beyeler und war eine der Inspirationsquellen für die architektonische Gestaltung des Museums. Während dieses Werk eine unberührte, matte Oberfläche aufweist, wurde ein weiteres Seerosenbild in der Sammlung – Nymphéas (1916-1919), eine Studie zu den grossen Seerosenzyklen – mit einem glänzenden, reflektierenden Firnis überzogen. Es handelt sich dabei um eine spätere Zugabe, entgegen der ursprünglichen Intention Monets. Die Restauratoren stehen nun vor der heiklen Aufgabe, diesen Firnisfilm zu entfernen.

 

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CLAUDE MONET: BIOGRAFIE

Der französische Maler lernt u.a. bei dem Freilichtmaler Eugène Boudin und studiert ab 1859 in Paris, wo er Bekanntschaft mit Pissarro, Bazille, Sisley und Renoir macht. Sein Werk Impression, soleil levant verleitet Kritiker, ihn auf der ersten Impressionisten-Ausstellung 1874 in Paris als «Impressionisten» zu verspotten, und begründet somit eine der wichtigsten Kunstrichtungen des 19. Jahrhunderts. 

Mit Beginn des deutsch-französischen Kriegs 1871 flieht Monet nach London, wo Gemälde von Turner und Constable ihn stark beeindrucken und der Kunsthändler Durand-Ruel sich seiner annimmt. Nach seinem Umzug nach Giverny widmet er sich intensiv der Abhängigkeit der Formen und Farben von Licht-, Luft- und Zeitverhältnissen in Bildfolgen. Vor allem der Garten mit den Seerosenteichen wird Inspirationsquelle für seine berühmten Seerosenbilder, die dort ab 1899 entstehen und in seinen letzten Werken bereits Elemente des Expressionismus enthalten.

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PINSELSTRICHSTRUKTUR

Unter dem dünnen Firnis liegt eine Vielzahl von Farbschichten, die mit kreuz und quer geführten Pinselstrichen aufgetragen wurde.

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Detailaufnahme

Der Glanz des Acrylharzes tritt besonders in monochromen, weniger pastos gemalten Farbbereichen zutage.

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Bei der Picasso-Ikone Femme (Époque des «Demoiselles d'Avignon», 1907), dem Lieblingsbild des Sammlerehepaars Beyeler, stellte sich für die Restauratoren die Frage: Warum verdunkelt sich das ursprüngliche Zitronengelb zu einem dunklen Beige? Zusammen mit einem Expertenteam des Getty Centers in Los Angeles durchleuchteten sie das Gemälde Millimeter für Millimeter. Sie entdeckten, dass Picasso Cadmiumfarben verwendete, deren Alterungsprozess dem Meister missfallen hätte. Noch weniger Freude hätte ihm vermutlich der nachträgliche Lacküberzug gemacht. Eine heikle Aufgabe für die Restaurierung: Säuberlich musste die ungewünschte Schicht entfernt werden.

 

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Portrait Picasso

PABLO PICASSO: BIOGRAFIE

Der spanische Maler, Grafiker und Bildhauer absolviert sein Kunststudium in La Coruña, Barcelona und Madrid. Ab 1900 reist er immer wieder nach Paris, wo er sich 1904 endgültig niederlässt. Nach Blauer und Rosa Periode malt er 1907 mit den Desmoiselles d’Avignon das erste Hauptwerk des Kubismus. 1912 verwendet er erstmals die Collage-Technik und schafft Plastiken. Ab 1917 entwirft er Kostüme und Dekorationen für Serge Diaghilews Ballets Russes.

Anfang der 1920er-Jahre entstehen Werke in neoklassizistischem Stil. 1925 nimmt er an der ersten Surrealisten-Ausstellung in Paris teil. Aus Schrott und Eisen produziert er seine ersten grossen Plastiken. 1937 entsteht für den spanischen Pavillon der Pariser Weltausstellung das Wandgemälde Guernica, in dem er – ausgehend vom Bombardement der baskischen Stadt Guernica durch deutsche Flugzeuge im gleichen Jahr – mit symbolischen Mitteln die Schrecken des Krieges thematisiert. 1939 findet eine grosse Retrospektive seiner Werke im Museum of Modern Art in New York statt. Während der deutschen Besatzung in Frankreich erhält er Ausstellungsverbot. 1949 siedelt er nach Südfrankreich über, wo er schon seit 1909 regelmässig im Sommer malt. Sein Spätwerk zeichnet sich durch stilistische Vielfalt und Auseinandersetzung mit den alten Meistern aus, Mitte der 1960er-Jahre dominieren furios gemalte weibliche Akte. 1970 wird das Museu Picasso in Barcelona eröffnet, 1985 das Musée Picasso in Paris.

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Entfernen der Lackschicht

Markus Gross am Entfernen des Firnisüberzuges an Femme (Époque des «Demoiselles d'Avignon») im Restaurierungsatelier der Fondation Beyeler.

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Hilfreiches Quellenmaterial

Dieses alte Farbektachrome (Farbdiapositiv) aus dem Archiv Beyeler ist eine der wichtigsten Quellen, um Aussagen zu Farbveränderungen in den gelbfarbigen Bildbereichen zu machen.

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Le lion, ayant faim, se jette sur l’antilope (1898/1905) ist unbestritten eines der Hauptwerke der Sammlung Beyeler und auch eines der wichtigsten und grössten Gemälde von Henri Rousseau, mit welchem er 1905 den künstlerischen Durchbruch schaffte. Das Werk überraschte die Restauratoren: Die über die Jahre verschmutzte Oberfläche konnte nicht wie üblich mit wässrigen Lösungen oder Lösemitteln behandelt werden, ohne die Malschicht anzugreifen. Die Restauratoren mussten nach kreativen Alternativen suchen. Eine Herausforderung war ausserdem die Einordnung der grossen und störenden Übermalungen. Da diese unsachgemäss und unpassend wirkten, wurde angenommen, dass sie von späterer Hand aufgetragen wurden. Doch Recherchen zeigten, dass sie sogar vom Künstler selbst stammen könnten.

 

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HENRI ROUSSEAU: BIOGRAFIE

Die frühesten Gemälde des Beamten der Pariser Zollbehörde sind aus dem Jahr 1877 bekannt. 1885 gibt er den Dienst beim Zoll auf, um sich ganz der Malerei zuwenden zu können. Seit 1886 ist er mit Arbeiten im Salon des Indépendants vertreten. Freundschaft mit dem Dichter Alfred Jarry. Bekanntschaft mit Gauguin, Redon, Seurat, Pissarro. Seit 1891 Bilder exotisch-phantastischer Motive. 1906 Bekanntschaft mit Delaunay, Picasso und der Gruppe um Apollinaire. Im folgenden Jahr veranstaltet Picasso ein Bankett zu seinen Ehren.

Historische Übermalungen

Ein Detail der rechten unteren Ecke des Gemäldes zeigt auffällige dunkelgrüne Übermalungen. Diese wurden nicht entfernt, da Untersuchungen zeigten, dass sie vom Künstler selber stammen könnten.

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Trockenreinigung der Oberfläche

Die verschmutzte, aber empfindliche Malschicht musste ohne jegliche Feuchtigkeit und Lösemittel gereinigt werden. Stattdessen wurde mit trockenen Spezialschwämmen gearbeitet.

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Ganze zwölf Werke von Fernand Léger befinden sich in der Sammlung der Fondation Beyeler. Für das Restauratoren-Team eine ausgezeichnete Ausgangslage, um direkt im Restaurierungsatelier Materialen und Techniken des Künstlers zu vergleichen. Es stellte sich unter anderem die Frage, weshalb Le passage à niveau (1912) fragiler ist als andere Gemälde, mit vielen Rissen und Abrieben auf der Oberfläche. Chemische Analysen zeigten, dass Léger eine äusserst wasserempfindliche Grundierung für dieses Werk verwendete. Bei früheren Restaurierungseingriffen, bedingt durch einen starken Wasserschaden in der Vergangenheit, wurde dies nicht realisiert und der Zustand des Werks noch verschlimmert.

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FERNAND LÉGER: BIOGRAFIE

Der französische Maler beschäftigt sich früh mit künstlerischen Studien u.a. an der Académie Julian in Paris. Anfang des neuen Jahrhunderts entstehen die ersten vom Impressionismus beeinflussten Gemälde. Von Cézanne beeindruckt, löst er sich vom Impressionismus und findet 1909 zu einem eigenen Stil. Er schliesst sich den Kubisten Picasso und Braque an, die sich alsbald zur Gruppe «Section d’Or» formieren. 

Nach seinem Kriegsdienst von 1914 bis 1917 Beginn der «mechanischen» Periode. 1925 entsteht sein erstes Wandgemälde für ein Gebäude von Le Corbusier. Zusammen mit Amédée Ozenfant unterrichtet er 1929 an der Académie moderne. Er wird Mitglied der Künstlervereinigung «Cercle et carré». Anfang der 1930er-Jahre reist er nach Österreich, in die USA, nach Schweden und Norwegen, in die Schweiz und nach Griechenland. Nach der Besetzung Frankreichs emigriert er 1940 in die USA, wo er bis 1945 lebt. Dort übt er neben seiner bildkünstlerischen und filmischen Arbeit auch eine Lehrtätigkeit aus. 1945 kehrt er nach Paris zurück und wird Mitglied der Kommunistischen Partei. Ende der 1940er-Jahre beginnt er mit keramischen Arbeiten.

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Historische Aufnahme

Diese historische Aufnahme war entscheidend für das Projekt: Der an der Unterkante zu sehende Wasserschaden (Pfeile) erklärte, warum und wo eingreifende Restaurierungen in der Vergangenheit ausgeführt wurden.

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Retuschenabnahme

Retuschen von vergangenen Restaurierungen verdeckten an vielen Stellen originale Malschichten. Zum Glück waren diese leicht löslich und konnten durch saugfähiges Papier mit Lösemitteln reduziert werden.

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The King Playing with the Queen (1944) ist eine äusserst fragile und einmalige Skulptur aus Gips. Andere Sammlungen, wie z.B. das MOMA in New York, haben Versionen des Werkes aus Bronze. Die Skulptur stellte schon immer ein Rätsel für die Restauratoren dar: Warum liess der Künstler grosse Stellen der blauen Figur – wie Schultern und Ellenbogen – weiss? Durch umfassende Untersuchungen, darunter auch Röntgenaufnahmen, stellte sich heraus, dass die Skulptur in der Vergangenheit unsachgemäss zerlegt wurde, um Abgüsse und dann wiederum Bronzefassungen herzustellen. Die Röntgenuntersuchung zeigte auch, dass dem Künstler schon bei der Herstellung bewusst war, wie fragil und schwach Gips ist: Deshalb verstärkte er das Innere der Skulptur mit verschiedenen Arten von Armierungen.

 

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MAX ERNST: BIOGRAFIE

Während seines Studiums u.a. der Psychologie und Kunstgeschichte in Bonn beginnt der deutsch-französischer Maler und Grafiker zu malen und experimentiert mit expressionistischen, kubistischen und futuristischen Gestaltungsweisen. 1912 stellt er mit den Rheinischen Expressionisten erstmals aus. Während eines Fronturlaubs lernt er 1916 die Berliner Dadaisten kennen und gründet drei Jahre später mit Jean Arp eine Dada-Gruppe in Köln. 1922 siedelt er nach Paris über, wo er sich den Surrealisten anschliesst. Die von diesen propagierte «écriture automatique» setzt er in Collagen, Frottagen, Grattagen und Plastiken um, für die ihm Fundstücke als Grundlage dienen. Seine visionären Kosmogonien gehen auf die Tradition Grünewalds und Boschs zurück.

Historische Fotografie

Diese Modefotographie von 1945 zeigt im Hintergrund die Skulptur im originalen Zustand: eine homogene Fassung ohne die heutigen Rekonstruktionen an Hals, Schultern, Ellenbogen und Händen.

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Röntgenbild

Die Detailaufnahme des Halses im Röntgenbild zeigt den strukturellen Aufbau der Skulptur. Deutliche Armierungen aus verschiedensten Materialien sind im Inneren des Gipses zu erkennen.

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Das erste grosse Forschungsprojekt in der Geschichte des Museums war die wissenschaftliche Erforschung und Restaurierung von Henri Matisse’ 3,5 Meter grossen Scherenschnitt Acanthes (1953), einem Hauptwerk aus der Serie der grossformatigen Papiers découpés. Das interdisziplinäre Projekt umfasste die Gemälde- und die Papierrestaurierung wie auch die kunstwissenschaftliche Erschliessung. Um dem hohen Anspruch des Kunstwerkes gerecht zu werden, wurden für dieses komplexe Unterfangen auch internationale Experten beigezogen. Das dreijährige Abenteuer zahlte sich aus – nicht zuletzt für die Museumsbesucher: Die Restaurierungsarbeiten konnten in einem eigens für das Publikum einsehbaren Atelier über die gesamte Zeit mitverfolgt werden.

 

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HENRI MATISSE: BIOGRAFIE

Der französischer Maler, Bildhauer und Grafiker studiert in Paris u.a. an der Académie Julian und der École des Beaux-Arts. Um 1900 schafft er seine ersten Plastiken, zur gleichen Zeit beginnt er unter dem Einfluss Monets, Cézannes und Gauguins in leuchtenden reinen Farben zu malen. Im Salon d’Automne erringt er als führender Kopf der Fauves besondere Aufmerksamkeit. Nach einer Reise nach Algerien 1906 entstehen erste Holzschnitte und Lithografien. 

Schon früh versucht er, das Räumliche und Körperliche ins Flächig-Dekorative zu übersetzen. In seinen Intérieurs und Stillleben stehen dabei zunächst dreidimensionale realistische Formen und Figuren neben Arabesken-Motiven. Nach dem einschneidenden Erlebnis der Islam-Ausstellung in München 1910 und einer Reise nach Marokko 1912 betreibt er reine Flächenmalerei. Der Teppich, das Sinnbild für den Garten des Glücks in der islamischen Kunst, durchzieht als Bildmotiv sein gesamtes Werk. Er strebt eine sakrale Kunst voller Ruhe und Harmonie an, an der alle teilhaben können. Ende der 1920er-Jahre wendet er sich der Wand- und Architekturmalerei zu. Während des Zweiten Weltkriegs lebt er in Nizza und Vence, dann kehrt er nach Paris zurück. 1948 entstehen die ersten Gouaches découpées, 1947 bis 1951 malt er die Chapelle du Rosaire in Vence aus.

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Technologische Untersuchung

Auf den Formen und im Hintergrundpapier befinden sich unzählige Pinnlöcher als Teil des Arbeitsprozesses von Matisse. Sie stammen von der Befestigung der Formen an der Atelierwand.

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Konservierung und Restaurierung

Eine grosse Herausforderung der Konservierung und Restaurierung von Acanthes ist der komplexe, mehrschichtige Bildaufbau, den es zu stabilisieren gilt.

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