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Im Sommer präsentiert die Fondation Beyeler eine grosse Ausstellung über Louise Bourgeois (1911– 2010), in der etwa 100 Werke aus allen Schaffensphasen der grossen Künstlerin gezeigt werden. Skulpturen aus Holz, Gips, Bronze, Latex und anderen Materialien werden ebenso zu sehen sein wie Federzeichnungen, Aquarelle, Ölbilder und ihre monumentalen Cells, jene charakteristischen Rauminstallationen, die zu den bedeutendsten Werken Bourgeois’ zählen. Eine Auswahl ihrer legendären Spinnenskulpturen verteilt sich über beide Museumsgebäude und Gärten.
Die Ausstellung führt durch die vielfältigen künstlerischen Erscheinungsformen in Louise Bourgeois’ Œuvre und macht anschaulich, wie eng ihre Arbeiten mit psychologischen Themen verknüpft sind. Die Suche nach Balance, den gestalterischen Möglichkeiten der Schwerkraft und einem Zentrum lässt sich dabei auch als Ausdruck dieser Auseinandersetzung verstehen. Mit ihren Formen berührt sie eine Ebene, die oft unbewusst bleibt und sich nur schwer in Worte fassen lässt, was ihr Schaffen so faszinierend macht. Als eine der einflussreichsten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts hat Louise Bourgeois die Entwicklung der modernen Skulptur nachhaltig geprägt und essenzielle Themen wie Körper, Erinnerung und Identität auf radikal neue Weise bearbeitet.
Die Ausstellung wird grosszügig unterstützt durch:
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