5. FEBRUAR – 7. MAI 2017

Am 18. Oktober 1997 wurde die Fondation Beyeler feierlich eröffnet. Die Sammlung hochbedeutender Kunstwerke der Moderne war von dem Galeristen- und Sammlerehepaar Ernst und Hildy Beyeler seit den späten 1950er-Jahren zusammengetragen worden. In Riehen konnte sie erstmals dauerhaft präsentiert werden.

Die Fondation Beyeler feiert 2017 ihren 20. Geburtstag mit drei besonderen, aufeinanderfolgenden Ausstellungen, die die Sammlung Beyeler aus drei verschiedenen Perspektiven zeigen: in einem Blick zurück, einem Blick auf die Gegenwart und einem Blick in die Zukunft.


«Das Original»

Die erste Sammlungsausstellung des Jahres, die sich als Hommage an die Museumsgründer Ernst und Hildy Beyeler versteht, orientiert sich an der Eröffnungsschau von 1997. Anhand verschiedener Bilddokumente und Zeitzeugnisse konnte diese erste Sammlungshängung rekonstruiert werden. Trotz gewisser Veränderungen innerhalb der Sammlung ist es möglich gewesen, die originale Präsentation heute wieder weitgehend einzurichten. So sind die Werke der Hauptakteure der modernen Kunst – von van Gogh, Cézanne und Monet über Picasso, Matisse, Léger und Klee bis hin zu Giacometti, Rothko und Bacon – in aussagekräftigen Ensembles zu bewundern, welche die herausragende künstlerische Qualität der Sammlung Beyeler vor Augen führen.

In seiner Rede zur Eröffnungspressekonferenz des Museums vor 20 Jahren formulierte Ernst Beyeler: »Wir waren immer stark berührt von Kunstwerken, von denen wir uns oft nicht trennen konnten, und später [kam] das Bewusstsein, dass wir diese Kunst und auch den damit gemachten Gewinn weitergeben wollen. Aber auch und vor allem als Hommage an grosse Künstler unserer Zeit, einer Zeit, die wir wohl zu den grossen Momenten der Kunstgeschichte zählen dürfen.«

Kurator der Ausstellung ist Raphaël Bouvier.


Die Ausstellungen der Sammlung Beyeler zum 20. Geburtstag der Fondation Beyeler werden grosszügig unterstützt durch:

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Partner

Beyeler-Stiftung

 

Hansjörg Wyss,
Wyss Foundation

 

Dr. Christoph M. Müller und Sibylla M. Müller

Aktuell sind Werke von folgenden Sammlungskünstlern ausgestellt


Francis Bacon, 
Constantin Brancusi, Georges Braque, Alexander Calder, Paul Cézanne, Edgar Degas, Max Ernst, Alberto Giacometti, Vincent van Gogh, Wassily Kandinsky, Ellsworth Kelly, Paul Klee, Fernand Léger, Roy Lichtenstein, Henri Matisse, Joan Miró, Piet Mondrian, Claude Monet, Barnett Newman, Pablo Picasso, Auguste Rodin, Mark Rothko, Georges Seurat, Mark Tobey, Andy Warhol

Interview mit Prof. Gottfried Boehm

"Es war ihm ein Anliegen die Starken Persönlichkeiten der Bilder untereinander und mit dem Besucher ins Gespräch zu bringen." Prof. Dr. Goffried Boehm

Chronologie

Gründung der Stiftung Beyeler

Erste Ausstellung der Sammlung Beyeler im Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía in Madrid. Es folgen Präsentationen in der Nationalgalerie in Berlin (1993) und in der Art Gallery of New South Wales in Sydney (1996/97).

Erster Entwurf für das Museumsgebäude des italienischen Architekten Renzo Piano

Grundsteinlegung

Abschluss der Bauarbeiten. Ernst Beyeler beginnt mit der Hängung seiner Sammlung, die er zuvor an einer Maquette erprobt hat.

Grosses Eröffnungswochenende mit der offiziellen Eröffnung am Samstag, 18. Oktober, durch die damalige Bundesrätin Ruth Dreifuss

6. JUNI – 3. SEPTEMBER 2017

Die zweite Sammlungsausstellung zeigt die Sammlung im Ist-Zustand. Mit Neuzugängen der letzten Jahre wurde angefangen, die Sammlung gezielt um einen zeitgenössischen Schwerpunkt zu erweitern. Dabei ist der Dialog zwischen den Neuerwerbungen und der bestehenden Sammlung ein wichtiges Kriterium bei den Überlegungen zu einem Ankauf. Diese Sammlungspräsentation wird dem Dialog zwischen Künstler und Sammlung in vielfältiger Weise eine Bühne geben.

15. OKTOBER 2017 – 1. JANUAR 2018

In der dritten Sammlungsausstellung werden Möglichkeiten gezeigt, wie sich die Sammlung der Fondation Beyeler durch Dauerleihgaben aus bestimmten mit dem Museum eng verbundenen Privatsammlungen, sowie durch neue Erwerbungen und Schenkungen erweitern könnte.