Die dabei entstandene, sehr persönliche Kunst ist höchst beeindruckend und von unerhörter Varietät: Da sind die auf der Bildfläche träumend tanzenden Akrobaten, die monströsen Umarmungen am Strand, die unerhörten atheistischen Variationen der Kreuzigung, aber auch die träumerischen Darstellungen von Marie-Thérèse Walter, die dann zunehmend von den ganz anders gestimmten Dora Maars abgelöst werden.
Ebenfalls in die Ausstellung einbezogen sind vor-surrealistische Arbeiten des Kubismus und Hauptwerke der Jahre 1935 bis 1939 und danach, in denen Picassos Surrealismus zusehends eine neue Gestalt erhielt, die politisches Engagement und poetische Revolution verband. Kuratorin der Ausstellung ist Anne Baldassari, Konservatorin am Musée Picasso in Paris.
Werke
Katalog «PICASSO surreal»
Die Ausstellung PICASSO surreal wird von einem umfangreichen Katalog begleitet, der, von der Fondation Beyeler unter der Leitung der Kuratorin Anne Baldassari herausgegeben, im Verlag Flammarion in Paris erscheint.
Er besteht aus zwei Teilen:
Zum Ausstellungsbeginn kommt ein dreisprachiger Basiskatalog (deutsch-französisch-englisch) heraus. Er enthält einen grundlegenden Text von Anne Baldassari und eine neu erstellte, ausführliche Chronologie zur surrealistischen Werkphase Picassos.
Der Band umfasst 256 Seiten mit 223 Abbildungen in Farbe.