Claude Monet, der bekannteste, "typischste" und zugleich eigenwilligste Vertreter des französischen Impressionismus, steht mit über vierzig Meisterwerken im Mittelpunkt einer umfassenden Ausstellung in der Fondation Beyeler.
Die Ausstellung widmet sich insbesondere dem Spätwerk Monets und seinen Auswirkungen auf die Malerei der Nachkriegsmoderne. Die Präsentation Monets im Umfeld "seelenverwandter" Künstler, die vorwiegend in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts arbeiteten - wie Mark Rothko, Sam Francis und Gerhard Richter, versucht dem grossen Thema der "Modernität" Monets auf die Spur zu kommen.
Im grossen Saal des Erweiterungsbaus der Fondation Beyeler werden sich im Sinne der "Grandes Décorations" zwei Hauptwerke des Künstlers, das Zürcher und das Basler Seerosen-Panorama begegnen. Zudem sind Ensembles und bedeutende Einzelwerke aus internationalen Museen und Privatsammlungen zu sehen, die noch nie oder seit Jahrzehnten nicht mehr ausgestellt waren.
Ein spezieller Ausstellungsteil zeigt die malerischen Errungenschaften des Impressionismus im Medium der aktuellen Video- und Computerkunst und wagt damit den Schritt ins 21. Jahrhundert.
Werke
Biographie
Oscar-Claude Monet was born in Paris on November 14, 1840, the son of Claude-Alphonse, a commercial officer,and Louise-Justine Aubrée. From 1845 on he grew up in the port city of Le Havre in Normandy, his father having found employment in the trading house of his brother in-law, Jacques Lecadre. The Lecadres owned a house three kilometers away in the little fishing village of Sainte-Adresse, which as a burgeoning bathing resort was much loved by the Monets. Claude attended the local high school beginning in 1851 and there received his first drawing lessons. His earliest surviving sketches dating from 1856 show caricatures of his teachers and the landscapes of Le Havre.
Katalog zu "Claude Monet – ... bis zum digitalen Impressionismus"
Die Ausstellung wurde von einem Katalog begleitet, der das grandiose Spätwerk von Claude Monet in einer Gegenüberstellung mit der Moderne bis zur zeitgenössischen digitalen Kunst in Europa und Amerika beleuchtet. Dieser enthält Essays von Reinhold Hohl, Karin Sagner-Düchting, Hajo Düchting, Philippe Büttner, Michael Leja, Michael Lüthy, Markus Brüderlin und Verena Formanek.
Ca. 250 Seiten, ca. 100 Farbabbildungen.