Otobong Nkanga ist in den letzten Jahren als herausragende Künstlerin der Gegenwart hervorgetreten. Ihr Schaffen war in grossen Einzelausstellungen zu sehen, darunter im Museum of Contemporary Art, Chicago (2018), im Berliner Martin-Gropius Bau (2020) und 2021 im Kunsthaus Bregenz. Daneben war sie an zahlreichen internationalen Ausstellungen wie der documenta 14 (2017) oder der Venedig-Biennale (2019) beteiligt. In der Sammlung der Fondation Beyeler ist sie seit 2022 unter anderem mit vier grossformatigen Tapisserien vertreten.
1974 in Kano, Nigeria geboren, begann Otobong Nkanga ihr Kunststudium an der Obafemi Awolowo University in Ile-Ife, Nigeria, und setzte es später in Paris an der Ecole Nationale Supérieure des Beaux[1]Arts fort. Sie war Gastkünstlerin an der Rijksakademie van Beeldende Kunsten in Amsterdam (2002–2004) und absolvierte ihren Master in Darstellenden Künsten an DasArts, Advanced Research in Theatre and Dance studies, Amsterdam (2005–2008). Ausserdem war sie Artist-in-Residence am DAAD, Berlin (2014) und am Martin-Gropius-Bau, Berlin (2019). Nkanga lebt und arbeitet in Antwerpen.
Artist Talks ist ein Programm der Fondation Beyeler und UBS, innerhalb dessen international renommierte, zeitgenössische Künstler:innen über ihre Arbeit sprechen. Das Format ist offen und dynamisch angelegt und reicht vom klassischen Künstlervortrag bis hin zu moderierten Gesprächen zwischen Künstler:innen und Persönlichkeiten der Kunstwelt. Die Artist Talks finden in der Fondation Beyeler in Riehen/Basel und weiteren Kunstinstitutionen in Europa, Asien, Lateinamerika und den USA statt.