Francesco Clemente wurde 1952 in Neapel, Italien, geboren. Er wurde in den späten 1970er Jahren bekannt und erlangte mit seiner Teilnahme an der 39. Biennale von Venedig im Jahr 1980 internationales Ansehen. Clementes Praxis sucht nach alternativen Erzählungen und Bildern der Gegenwart und findet eine kreative Zuflucht in den philosophischen, spirituellen und ästhetischen Ideologien des Ostens. Bevor er sich 1980 in New York niederließ und sein Studio einrichtete, lebte Clemente zehn Jahre lang mit Unterbrechungen in Indien, wo er Sanskirt sowie hinduistische und buddhistische Literatur studierte und sich in der Bibliothek der Theosophischen Gesellschaft in Chennai (früher Madras) weiterbildete. In New York arbeitete Clemente weiterhin mit Dichtern wie Allan Ginsberg und Robert Creeley sowie mit Künstlern wie Andy Warhol und Jean-Michel Basquiat zusammen. Im Jahr 2002 wurde Clemente in die American Academy of Arts and Letters gewählt. Seine Arbeiten wurden in zahlreichen internationalen Institutionen ausgestellt, darunter die Nationalgalerie, Berlin, das Philadelphia Museum of Art, die Royal Academy of Arts, London, das Musée National d'Art Moderne, Centre Georges Pompidou, Paris, die Galleria d'Arte Moderna, Bologna, das Guggenheim Museum, New York, das Guggenheim Museum Bilbao und die Galleria degli Uffizi, Florenz. Seine Arbeiten sind in vielen bedeutenden Museumssammlungen weltweit vertreten, darunter das Art Institute of Chicago, das Miami Art Museum, das Kunstmuseum Basel, das Solomon R. Guggenheim Museum, Bilbao und New York, das Metropolitan Museum of Art, New York.
Artist Talks ist ein von der Fondation Beyeler und UBS organisiertes Programm, bei dem international bekannte zeitgenössische Künstler über ihre Arbeit sprechen. Die Gespräche haben ein offenes, dynamisches Format und reichen von traditionellen Künstlergesprächen bis hin zu moderierten Gesprächen zwischen Künstlern und prominenten Persönlichkeiten aus der Kunstwelt. Die Artist Talks finden in der Fondation Beyeler in Riehen/Basel und in anderen Kunstinstitutionen in Europa, Asien, Lateinamerika und den USA statt.