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Paul Klee

1.10.2017–21.1.2018

Die Ausstellung widmet sich einem bis jetzt noch kaum untersuchten Aspekt in Paul Klees Schaffen – der Abstraktion. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wird die Abkehr vom Gegenständlichen und die Entwicklung abstrakter Kunst zu einem Hauptthema für viele europäische Künstler. Auch der Schweizer Künstler Paul Klee wendet sich dieser Herausforderung zu: In seinem fast 10.000 Arbeiten umfassenden Oeuvre lassen sich – vom Früh- bis zum Spätwerk – überaus spannende Beispiele für die Entwicklung abstrakter Bildwelten sowie für Abstraktionsprozesse in der Malerei beobachten. Die wichtigsten Aspekte in Klees ungegenständlichen Werken sind dabei in seinem ganzen Schaffen von zentraler Bedeutung: Natur, Architektur, Musik und Schriftzeichen.

AUDIOGUIDE

Erwachsene D, E, F

CHF / € 8.-

Art Club: CHF / € 7.-

Dauer: 45 Min

Erhältlich am Infodesk

im Museum.

Hörbeispiel (öffnet in neuem Tab)

Werke

Biographie

Am 18. Dezember 1879 kommt Paul Klee in Münchenbuchsee bei Bern als zweites Kind von Hans (1849–1940) und Ida Klee (1855–1921), geborene Frick, zur Welt. Drei Jahre zuvor wurde seine Schwester Mathilde (1876–1953) geboren. Der Vater arbeitet als Musiklehrer am Staatlichen Lehrerseminar Hofwil/Bern, die Mutter ist ausgebildete Sängerin.

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Interview mit Jenny Holzer

Weitere Videos (öffnet in neuem Tab)

Jenny Holzer liest aus ihrem Katalogtext

Katalog «Paul Klee»

Paul Klee (1879–1940) zählt zu den einflussreichsten Malern der europäischen Moderne. Mit einem Œuvre von annähernd 10 000 Werken wurden nicht allein zu seinen Lebzeiten zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen ausgerichtet. Bis heute ist das Interesse an seinen Arbeiten unverändert hoch. Und doch: Es gab noch keine Ausstellung, die sich umfassend mit Klees Verhältnis zur Abstraktion auseinandergesetzt hat. Diese Lücke schließt die Schau der Fondation Beyeler und mit ihr der begleitende Katalog, der von aufschlussreichen Texten renommierter Autoren »untermalt« wird. Als roter Faden ziehen sich vier Themengruppen – Natur, Architektur, Malerei und Schriftzeichen – durch Klees Werk, deren Formenrepertoire immer wieder zwischen Halbgegenständlichem und absolut Abstraktem oszilliert und die hier in eigenen Kapiteln untersucht werden. So lassen sich nicht nur vertiefte Erkenntnisse über seine Beschäftigung mit der Abstraktion gewinnen, auch offenbaren sich neue Bezüge zu Zeitgenossen sowie zu Künstlern späterer Generationen.

Die Ausstellung wird grosszügig unterstützt durch:

Hansjörg Wyss, Wyss Foundation

Simone C. und Peter Forcart-Staehelin

Walter Haefner Stiftung

Medienpartner: