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26. Mai – 6. Oktober 2019

Die Fondation Beyeler widmet ihre Sommerausstellung 2019 dem zeitgenössischen Maler Rudolf Stingel (*1956 in Meran, Italien, lebt in Meran und New York). Es ist die erste Museumsausstellung in Europa, die Rudolf Stingels bedeutendste Werkserien aus allen Schaffensperioden vorstellt.

Von Beginn seines Schaffens in den späten 1980er-Jahren nähert sich Rudolf Stingel in einer konzeptuellen und selbstreflexiven Weise der Malerei und erkundet deren Möglichkeiten und medienspezifische Grenzen im Wechselspiel der künstlerischen Vorgehensweisen, Materialien und Formen. Neben verschiedenen Serien abstrakter und fotorealistischer Gemälde entstehen grossformatige Werke aus Styropor, aus Metall gegossene Bilder sowie partizipativ bespielte Räume ausgekleidet mit Teppichen oder Isolationsfolie, die berührt und betreten werden dürfen. Die zufälligen Spuren der Zeit treten in seinen Werken ebenso hervor wie bewusst gesetzte Verweise auf den eigenen Herstellungsprozess.

Die Ausstellung in der Fondation Beyeler ist die erste Museumsausstellung in Europa, die Rudolf Stingels bedeutendste Werkserien aus allen Schaffensperioden vorstellt. Zusammen mit ganz neuen, für die Ausstellung entstandenen Arbeiten ermöglicht sie so einen umfassenden Blick auf Stingels Schaffen und formuliert vielstimmig Antworten auf die Frage, was Malerei heute sein kann.

Gastkurator Udo Kittelmann, Direktor der Nationalgalerie Berlin, ist ein ausgewiesener und langjähriger Kenner von Rudolf Stingels Werk. Er entwickelt die Ausstellung in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler eigens für die Räume der Fondation Beyeler.

#BeyelerStingel

Die Ausstellung wird grosszügig unterstützt durch: