Open Studio

Die Fondation Beyeler öffnet während den Sommerferien in Basel vom 6. Juli bis 12 August 2018 ihre Ateliers. Allen, die Lust an Kunst und Gestaltung haben, stehen diese von Freitag bis Sonntag, von 14 bis 18 Uhr kostenlos offen. Die malerischen Experimente orientieren sich an der aktuellen Ausstellung. Dabei wird nicht nur Farbe selber hergestellt, sondern auch verschiedenste Malgründe erprobt.

Das Programm und die Materialien werden von der Kunstvermittlung bereitgestellt

Ohne Altersbeschränkung, Kinder bis 12 Jahre bitte in Begleitung. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Programm und Workshops 2018


FR 06. – SO 08. JuliStaub, Dreck und Malerei
FR 13. – SO 15. JuliCharakterköpfe
FR 20. – SO 22. JuliKurzgeschichten
FR 27. – SO 29. JuliVerzerrungen und Grimassen
FR 03. – SO 05. AugustGross und klein
FR 10. – SO 12. AugustChaos im Atelier

 


6.-8. Juli: Staub, Dreck und Malerei

Mit verschiedensten Materialien wie Sand, Staub und Pigmenten werden abstrakte Körper geschaffen. Die Farbe wird dabei mit aussergewöhnlichen Medien auf die Leinwand gebracht: mit Bürsten, Lappen, Stoffresten oder einem Messer. Frei nach Francis Bacon wird die Malerei neu gedacht.

13.-15. Juli: Charakterköpfe
An diesem Wochenende dreht sich alles um den Kopf und den Gesichtsausdruck: Wie sieht ein glückliches, trauriges oder gutgelauntes Gesicht aus? Mit Ton, Gips und Draht kann die eigene Tagestimmung geformt und anschliessend gegossen werden. Am Ende entstehen unzählige Charakterköpfe, die technisch Giacomettis Arbeitsweise nachempfinden lassen.

20.-22. Juli: Kurzgeschichten
Wie können drei Bilder eine Geschichte erzählen? Das dritte Wochenende kann eine Kurzgeschichte aus drei Akten gestalten. Aus Salzteig entstehen die Protagonisten, die in Szene gesetzt und fotografisch festgehalten werden. Schliessen sich die drei Bilder zu einer Erzählung zusammen?

27.-29. Juli: Verzerrungen und Grimassen
Verzerrungen und Verfälschungen des Gesichts stehen das vierte Wochenende im Mittelpunkt: Mittels verschiedener Verfahren bringen wir das eigene Gesicht aus der Form – ob mit Klebestreifen oder auf eine Glasscheibe gepresst. Fotografisch werden die so entstandenen Grimassen festgehalten und können digital nachbearbeitet werden.

3.-5. August: GROSS und klein
Die Skulpturen von Giacometti passten zeitweise in eine Zündholzschachtel? Die Gemälde von Bacon füllen beinahe eine ganze Wand? Welche Wirkung haben die Dimensionen auf Raum und Objekt? Mit Draht, Gips und Kleister gestalten wir winzige und riesige Figuren und erproben das Raumverhältnis.

10.-12. August: Chaos im Atelier
Angelehnt an die Arbeitsräume von Bacon und Giacometti verwandelt sich auch unser Atelier in ein richtiges Künstleratelier. Mitten im Chaos und Durcheinander können nun künstlerische Verfahren erprobt werden, die sich auch die beiden Künstler zunutze gemacht haben. Wir provozieren den Zufall und zeichnen aus der Distanz, um die Kontrolle über das Bild so weit wie möglich abzugeben. Was am Ende dabei entsteht, bleibt dem Glück überlassen.