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Open Studio. Interview mit Cheyenne

von Julianna Filep, Kunstvermittlung

 

Liebe Cheyenne, wer bist du und was machst du in der Fondation Beyeler?
Mein Name ist Cheyenne Oswald. Ich studiere am Institut Kunst, hier in Basel und engagiere mich im tollen kleinen Team Open Studio hier in der Fondation Beyeler.

Beschreibe das Open Studio in 3 Worten.
Ort-der-Möglichkeiten. Für mich bietet die Materialvielfalt, die Gestaltungsfreiheit und das freudige Engagement aller Besuchenden einen sehr eigenen Ort der vielen Möglichkeiten.

Wenn du Paul Klee treffen könntest, über was würdest du mit ihm sprechen?
Hätte ich die Möglichkeit Paul Klee zu seinen Lebzeiten zu begegnen, ich würde mich wohl mit ihm über Alltägliches unterhalten wollen, ihn fragen, wie er zu Small Talk steht und ihn vielleicht auch über seine Gefühle und Gedanken zur Zukunft ansprechen.

Nachts träumst du von welchem Werk der aktuellen Ausstellung «Paul Klee»?
Ich träume nachts von keinem Werk von Klee; ich träume von Momenten, Konstellationen, Orten, die für mich irgendwie nicht zweidimensional abzubilden sind. Aber ich muss gestehen, dass seine Bilder, die aus dem Dunklen heraus kommen und vor meinem inneren Auge erst durch Zusammenkneifen meiner Augen, also durch Weglassen von vorhandenen Informationen, ein Lächeln in mein Gesicht bringen können. Genau solchen Bildern können wir uns am letzten Wochenende vom Open Studio widmen - Schwarz grundiert - und einmal anders als üblich auf dunklem Untergrund arbeiten.

Das letzte Open Studio zur Ausstellung «Paul Klee» findet Freitag bis Sonntag, 22. bis 24 Dezember 2017 von 14 bis 18 Uhr statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Ohne Voranmeldung. Ohne Altersbeschränkung.
Die Ausstellung 
«Paul Klee» endet am 21. Januar 2018.
Freier Museumseintritt für alle bis 25.