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1. November 2009 – 24. Januar 2010

Die Amerikanerin Jenny Holzer (geb. 1950) zählt zu den bedeutendsten Künstlerinnen und Künstlern unserer Zeit. Sie hat weltweit Ausstellungen und Kunstprojekte realisiert und gewann zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Goldenen Löwen der Biennale von Venedig (1990). Die Fondation Beyeler präsentiert ihre erste grosse Ausstellung in einem Schweizer Museum. Unter Einbeziehung ihrer Texte ab den späten 70er Jahren zeigt sie wichtige Objekte aus verschiedenen Schaffensphasen seit den 80er Jahren. Dabei liegt der Schwerpunkt auf neuen Arbeiten, welche teilweise erstmals in Europa zu sehen sind. Ausgestellt werden Malerei und Skulpturen sowie ihre berühmten LED-Installationen. Diese bestechen durch die Verbindung überwältigender visueller Effekte mit eindrucksvollen Texten poetischer, sozialkritischer und politischer Natur.

Ergänzend zeigt die Künstlerin eine Auswahl von Lieblingswerken aus der Sammlung Beyeler (A. Giacometti, P. Picasso, K. Malewitsch und F. Bacon). Die Ausstellung wird neben dem Museumsraum auch den öffentlichen Raum bespielen: In Basel, Baselland und Zürich werden an bestimmten Abenden spektakuläre Lichtprojektionen auf wichtige Gebäude und Orte zu sehen sein.

Die in enger Kooperation mit der Künstlerin und dem Museum of Contemporary Art in Chicago konzipierte Ausstellung wurde von Elizabeth A.T. Smith und Philippe Büttner kuratiert.

Saalheft

Katalog «Jenny Holzer»

Mit Werken aus dem Zeitraum von 20 Jahren ist der Katalog eine profunde Monografie über Jenny Holzers künstlerisches Schaffen. Fans der amerikanischen Künstlerin erhalten eine umfassende Übersicht über die wichtigsten Werke und Schaffensphasen.

Seit über 30 Jahren steht das geschriebene Work im Zentrum des Werkes der Installationskünstlerin Jenny Holzer (*1950 in Gallipolis, Ohio). Ihre Botschaften reichen von Allerweltsweisheiten, Truisms (Aphormismen), bis zu Stimmen grosser Intimität über die grausigen Realitäten unserer Gesellschaft. Das politische Potenzial und ihre formale Schönheit entfalten ihre Texte auf Plakaten, T-Shirts, auf Parkbänken, LED-Anzeigetafeln, Laufschriftbändern und Lichtprojektionen meist im öffentlichen Raum.

Ein Interview mit Jenny Holzer, geführt von Benjamin H.D. Buchloh und Essays von Joan Simon sowie Elizabeth A.T. Smith verschaffen einen leichten Zugang zum Werk und seinem Kontext in der Kunstgeschichte. Der Katalog bietet eine umfassende Übersicht über die Arbeiten von Jenny Holzer von 1990 bis heute.

Dieser Katalog ist im Rahmen der Jenny Holzer Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Museum of Contemporary Art (Chicago) und Whitney Museum of American Art (New York) entstanden.

Link zum Katalog