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16. April – 30. Juli 2000

Die Ausstellung wurde mit freundlicher Unterstützung von der Clariant AG realisiert.

Klassische Moderne

Die Verwandlung der Farbe in Licht gehört zu den ganz grossen Themen der Kunst des 20. Jahrhunderts. Anhand von rund 110 Werken von 54 Künstlern geht die Ausstellung diesem Thema vom Neoimpressionismus über den Fauvismus bis zur Lichtkunst der Gegenwart nach. Die Künstler verzichten auf die Darstellung einer einzigen Lichtquelle im Bild und ersetzen es durch reine Farbkontraste. Dadurch werden ihre Malerei und Farbe lichthaft aufgeladen.

Unter anderem werden Werke folgender Künstler gezeigt:

William Turner - Paul Signac - Vincent van Gogh - Ferdinand Hodler - Henri Matisse - André Derain - Maurice de Vlaminck - Kees van Dongen - Ernst Ludwig Kirchner - Alexej von Jawlensky - Wassily Kandinsky - Michail Larionow - Frantisek Kupka - Robert Delaunay - Nicolas de Staël - Ernst Wilhelm Nay - Gerhard Richter

Kunst der Gegenwart

Von der monochromen Malerei (Rothko) der 50er Jahre aus wagen Künstler den Ausstieg aus dem Bild und beginnen mit realen Lichtquellen (wie Leuchtstoff- und Neonröhren) den Raum zu gestalten. Im Rundgang durch eine spezielle Ausstellungsarchitektur kann der Übergang vom „gemalten Licht zum Malen mit Licht“ anschaulich nachvollzogen werden.

Unter anderem werden Werke folgender Künstler gezeigt:

Mark Rothko - Barnett Newman - Yves Klein - Mark Tobey - Josef Albers - Robert Ryman - Ellsworth Kelly - Rupprecht Geiger - Dan Flavin - Bruce Nauman - Maurizio Nannucci

Auftragswerke

Einen bewussten Umgang mit Licht charakterisiert schon den Bau der Fondation Beyeler von Renzo Piano, dem nun Auftragswerke an drei Stellen – im Foyer, Wintergarten und an den Aussenmauern – lokale Akzente verleiht. Ihre Fortsetzung bildet eine weitere monumentale Installation von Michel Verjux in Basel am Theaterplatz, die das Licht der Ausstellung bei Einbruch der Dunkelheit gleichsam in die Stadt trägt.