Picasso
Bis 16. Juni!

Die Fondation Beyeler während der Art Basel

Im Zentrum des diesjährigen Art-Basel-Stands der Fondation Beyeler steht Goyas bedeutendes Gemälde Hexensabbat (El Aquelarre) von 1797/98, eine ausserordentliche Leihgabe aus dem Museo Lázaro Galdiano in Madrid. Dieses Werk kündigt die grosse Goya-Ausstellung an, die im nächsten Jahr in der Fondation Beyeler in Riehen/Basel präsentiert werden wird.

Art Basel Stand | Halle 2.0 | Stand H1

 

ÖFFNUNGSZEITEN FONDATION BEYELER 8. - 16. JUNI

Von Samstag, 8. Juni bis und mit Sonntag, 16. Juni täglich von 9 bis 19 Uhr geöffnet.
Mittwoch 12. Juni schliesst das Museum ausnahmsweise bereits um 19 Uhr, anstatt 20 Uhr.
Am Samstag, 15. Juni ist das Museum aufgrund des sun.set-Events für sun.set-Besucher bis 21 Uhr geöffnet. Für Tagesbesucher schliesst das Museum bereits um 19 Uhr. 

Vom 8. - 16. Juni finden keine öffentlichen Führungen statt.

Freier Eintritt mit folgenden Karten:

  •  Art Basel First Choice 
  •  Art Basel Artist VIP 
  •  Design Miami Member

20% Ermässigung auf den Eintritt mit:

  •  Art Basel Tageskarte
  •  Liste Basel VIP

 

Besucher der Fondation Beyeler werden eine aussergewöhnliche Auswahl an moderner und zeitgenössischer Kunst im meistbesuchten Kunstmuseum der Schweiz erleben können.

Aktuelle Ausstellungen in der Fondation Beyeler

«Der junge PICASSO – Blaue und Rosa Periode»
3. Februar – 26. Mai 2019

In ihrer bis dato hochkarätigsten Ausstellung widmet sich die Fondation Beyeler den Gemälden und Skulpturen des frühen Pablo Picasso aus der sogenannten Blauen und Rosa Periode von 1901 bis 1906. Erstmals in Europa überhaupt werden die Meisterwerke dieser bedeutenden Phase, viele davon Meilensteine auf Picassos Weg zum berühmtesten Künstler des 20. Jahrhunderts, in dieser Dichte und Qualität gemeinsam präsentiert. Die Bilder dieser Schaffenszeit zählen zu den schönsten und emotionalsten der Moderne und zu den kostbarsten Kunstwerken überhaupt und werden voraussichtlich in dieser Fülle nicht mehr gemeinsam, an einem Ort versammelt, zu sehen sein.

Im Alter von gerade einmal 20 Jahren begibt sich das aufstrebende Künstlergenie Picasso (1881–1973) auf die Suche nach neuen Bildthemen und Ausdrucksformen, die er auch gleich zur Vollendung führt. In rascher Folge wechseln die Stile und Bildwelten – eine künstlerische «Revolution» löst die andere ab. Die Ausstellung richtet den Fokus auf die Blaue und Rosa Periode und damit auf sechs Schaffensjahre im Leben des jungen Picasso, die als zentral für sein gesamtes Œuvre gelten können. Zudem eröffnet sie die Perspektive auf die epochale Entstehung des Kubismus um 1907, der sich aus dem vorangegangenen Schaffen entwickelt. Damit schliesst die Ausstellung an die eigene Sammlung der Fondation Beyeler an, deren frühestes Picasso-Werk, eine bedeutende Studie zu den Demoiselles d’Avignon, in eben diesem Jahr entsteht.

#BeyelerPicasso 

 

Rudolf Stingel
26. Mai – 6. Oktober 2019

Die Fondation Beyeler widmet ihre Sommerausstellung 2019 dem zeitgenössischen Maler Rudolf Stingel (geboren 1956 in Meran, lebt in New York und Meran). Sie präsentiert Stingels bedeutendste Werkserien aus allen Schaffensperioden der letzten drei Jahrzehnte und gewährt so einen umfassenden Überblick über seine vielfältige künstlerische Praxis.

Die Ausstellung in der Fondation Beyeler ist die erste grosse Werkschau von Rudolf Stingel in Europa nach derjenigen im Palazzo Grassi in Venedig (2013) und die erste in der Schweiz seit jener in der Kunsthalle Zürich (1995). Sie erstreckt sich über insgesamt neun Säle des gesamten Südflügels der Fondation Beyeler und zusätzlich temporär über die beiden Räume des Restaurants im Berower Park. Von Raum zu Raum konzipiert, folgt die von Gastkurator Udo Kittelmann in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler eingerichtete Ausstellung keiner strengen Chronologie, sondern zielt vielmehr auf ein spezifisches Gegenüber einzelner bildnerischer Werke, deren Auswahl und Positionierung speziell auf die von Renzo Piano entworfenen Räume abgestimmt sind. Einige Werke werden im Rahmen der Ausstellung erstmals öffentlich gezeigt. Zudem werden neue ortsspezifische Installationen präsentiert.

Wie kaum ein anderer Künstler seiner Generation hat Rudolf Stingel den Begriff dessen erweitert, was Malerei sein kann und wodurch sie definiert wird. Seit Anbeginn seiner Karriere in den späten 1980er- Jahren erkundet er ihre Möglichkeiten und medienspezifischen Grenzen im Wechselspiel künstlerischer Verfahren, Materialien und Formen. Ausgehend von seiner Auseinandersetzung mit klassischen Bildthemen entwickelt er einen Reichtum motivischer Variationen. Neben verschiedenen Serien abstrakter und fotorealistischer Gemälde entstehen grossformatige Werke aus Styropor, aus Metall gegossene Bilder sowie mit Teppichen oder silbernen Dämmplatten ausgekleidete Räume, die berührt und betreten werden dürfen.

#BeyelerStingel 

 

Louise Bourgeois: Insomnia Drawings – Werke aus der Daros Collection
8. Juni – September 2019 

“Les paysages de nuit ont envahi les jours (Die Landschaften der Nacht haben den Tag erobert)” Zeitlebens wurde Louise Bourgeois immer wieder von Schlaflosigkeit begleitet. Doch war die französisch-amerikanische Künstlerin in den langen Nachtstunden ungemein produktiv, sodass ihre Insomnie mitunter zu einem wichtigen Teil ihres künstlerischen Arbeitens wurde. Zwischen November 1994 und Juni 1995 entstanden insgesamt 220 Blätter mit Zeichnungen und gedichtartigen Notationen: Die Insomnia Drawings. In der Nacht und dann auch tagsüber zeichnete und schrieb Bourgeois auf verschiedenartige Papiere, die sie bei ihrem Bett zur Hand hatte. Darin offenbart sich eine besondere Nähe zwischen Zeichnung und Schrift, die auch im Kontext ihres Gesamtwerks eine wesentliche Rolle spielt. Viele der Motive sind zentral für ihr Schaffen, etwa die Spiral- und Wellenlinie, Naturobjekte oder Häuserformationen. Mal abstrakt und geometrisch, mal realistisch und figurativ, reflektieren sie Bourgeois’ Komplizenschaft mit der Schlaflosigkeit, ihre Erinnerungen und Gedanken.

Louise Bourgeois (1911 Paris – 2010 New York) gilt als eine der bedeutendsten und einflussreichsten Künstlerpersönlichkeiten ihrer Generation. Über einen Zeitraum von fast sieben Jahrzehnten – von den 1940er-Jahren bis zu ihrem Tod 2010 – hat sie ein ausserordentliches Œuvre hervorgebracht. Neben Zeichnungen, die sich zusammen mit dem Schreiben gleichsam als roter Faden durch ihr Werk ziehen, umfasst es auch Skulpturen, Objekte und Installationen. Bekannt wurde Bourgeois nicht zuletzt durch ihre monumentalen Spinnenplastiken, deren bronzene Beine eine Höhe von bis zu neun Metern erreichen können. Die Künstlerin ist mit zwei Zeichnungen und drei Skulpturen in der Sammlung der Fondation Beyeler vertreten; 2011 war ihr eine umfassende Ausstellung gewidmet.

Die Fondation Beyeler zeigt vom 8. Juni bis September 2019 eine Installation der Insomnia Drawings aus der Daros Collection.

#BeyelerBourgeois

Mehr als nur ein Restaurant: «Das Bey»
Die Fondation Beyeler schafft einen vielfältigen Begegnungsort und belebt so ein leerstehendes Ladengeschäft neu. Neben Restaurant, Café, Shop für Editionen und Designartikel wird auch ein Co-working Space und Bibliothek eingerichtet. Es entsteht ein spannender Ort, der zum Verweilen und Geniessen einlädt.