Wassily Kandinsky

Wassily Kandinsky
Improvisation 10, 1910
Fuga (Fugue), 1914
Improvisation 10, 1910
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Zurzeit in der Fondation Beyeler ausgestellt

Wassily Kandinsky
Improvisation 10, 1910

Öl auf Leinwand, 120 x 140 cm
Foto: Peter Schibli, Basel

Fuga (Fugue), 1914
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Zurzeit in der Fondation Beyeler ausgestellt

Wassily Kandinsky
Fuga (Fugue), 1914

Fuge
Öl auf Leinwand, 129,5 x 129,5 cm
Foto: Robert Bayer, Basel

Wassily Kandinsky

1866, Moskau – 1944, Neuilly-sur-Seine

Russischer Maler, Grafiker und Kunsttheoretiker. 1896 siedelt Kandinsky mit dem Entschluss, Maler zu werden, von Moskau nach München über. In München ist er einer der Köpfe der avantgardistischen Maler, 1901 Mitbegründer der Künstlergruppe Phalanx und 1909 der Neuen Künstlervereinigung München. 1911 bildet er mit Franz Marc die Redaktion des Almanachs Der Blaue Reiter und organisiert die gleichnamige Ausstellung. Kandinsky vollzieht in seinem Werk die Stufen von Jugendstil und Volkskunst über Impressionismus und Expressionismus hin zur abstrakten Malerei. In seinen Schriften Über das Geistige in der Kunst(1912) und in der Bauhaus-Schrift Punkt und Linie zu Fläche(1926) legt er die theoretischen Grundlagen der abstrakten Malerei nieder. Von 1914 bis 1921 ist Kandinsky in Moskau künstlerisch und politisch tätig, von 1922 bis 1933 lehrt er am Bauhaus in Weimar, Dessau und Berlin. 1924 gründet er mit Feininger, Jawlensky und Klee die Gruppe Die Blaue Vier. Nach Schliessung des Bauhauses durch die Nationalsozialisten emigriert Kandinsky 1933 nach Frankreich und erhält 1939 die französische Staatsbürgerschaft. In Paris gibt er die abstrakt-rationale Strenge seiner Bauhaus-Zeit auf und wendet sich wieder spielerisch-lyrischen Formen zu.

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