Piet Mondrian
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1872, Amersfoort – 1944, New York
Nach einem esoterischen Frühwerk wird Mondrian, der von 1912-14 und von 1919-38 in Paris lebt, im Jahr 1911 vom (gegenständlichen) Kubismus auf die Spur der Abstraktion gesetzt, die er 1916 erreicht. 1917 ist er Mitbegründer der Bewegung de Stijl, deren theoretischer Vordenker er wird. Die Zeit nach 1920 gilt als seine „neoplastizistische“« Phase. Ziel ist eine autonome Ordnung der Kunst: Aufgrund der Grundgesetze Asymmetrie, rechter Winkel, Verwendung der Primärfarben plus Weiss und Schwarz wird im Bild eine Balance angestrebt, die diejenige des Kosmos evoziert. 1938 Wegzug nach London, 1940 nach New York. Mondrians Werk ist von enormer Bedeutung für die Moderne, wobei es zumeist – um seine inhaltliche Dimension erleichtert – auf rein formaler Ebene rezipiert wird.














