Pablo Picasso
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1881, Málaga – 1973, Mougins
Der spanischer Maler, Grafiker und Bildhauer absolvierte sein Kunststudium in La Coruña, Barcelona und Madrid. Ab 1900 reist er immer wieder nach Paris, wo er sich 1904 endgültig niederlässt. Nach Blauer und Rosa Periode malt er 1907 mit den Desmoiselles d’Avignon das erste Hauptwerk des Kubismus. 1912 verwendet er erstmals die Collage-Technik und schafft Plastiken. Ab 1917 entwirft er Kostüme und Dekorationen für Serge Diaghilews Ballets Russes. Anfang der zwanziger Jahre entstehen Werke in neoklassizistischem Stil. 1925 nimmt er an der ersten Surrealisten-Ausstellung in Paris teil. Aus Schrott und Eisen produziert er seine ersten grossen Plastiken. 1937 entsteht für den spanischen Pavillon der Pariser Weltausstellung das Wandgemälde Guernica, in dem er, ausgehend vom Bombardement der baskischen Stadt Guernica durch deutsche Flugzeuge im gleichen Jahr, mit symbolischen Mitteln die Schrecken des Krieges thematisiert. 1939 findet eine grosse Retrospektive seiner Werke im Museum of Modern Art in New York statt. Während der deutschen Besatzung in Frankreich erhält er Ausstellungsverbot. 1949 siedelt er nach Südfrankreich über, wo er schon seit 1909 regelmässig im Sommer malt. Sein Spätwerk zeichnet sich durch stilistische Vielfalt und Auseinandersetzung mit den alten Meistern aus, Mitte der sechziger Jahre dominieren furios gemalte weibliche Akte. 1970 wird das Museu Picasso in Barcelona eröffnet, 1985 das Musée Picasso in Paris.




































































