Max Ernst
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1891, Brühl/Rheinland – 1976, Paris
Während seines Studiums u.a. der Psychologie und Kunstgeschichte in Bonn beginnt der deutsch-französischer Maler und Grafiker zu malen und experimentiert mit expressionistischen, kubistischen und futuristischen Gestaltungsweisen. 1912 stellt er mit den Rheinischen Expressionisten erstmals aus, 1913 ist er im Ersten Deutschen in Berlin vertreten. Während eines Fronturlaubs lernt er 1916 die Berliner Dadaisten kennen und gründet drei Jahre später mit Jean Arp eine Dada-Gruppe in Köln. 1922 siedelt er nach Paris über, wo er sich den Surrealisten anschliesst. Die von diesen propagierte »écriture automatique« setzt er in Collagen, Frottagen, Grattagen und Plastiken um, für die ihm Fundstücke als Grundlage dienen. Seine visionären Kosmogonien gehen auf die Tradition Grünewalds und Boschs zurück.














