Josef Albers

Josef Albers
Homage to the Square: Greek Island, 1957
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Zurzeit nicht ausgestellt

Josef Albers
Homage to the Square: Greek Island, 1957

Huldigung an das Quadrat: Griechische Insel
Öl auf Hartfaserplatte, 60,5 x 60,5 cm
Foto: Peter Schibli, Basel

Homage to the Square: Greek Island zählt zur berühmtesten gleichnamigen Serie Josef Albers’. Alle Bilder zeigen drei oder vier nach streng rationalem Prinzip ineinandergeschachtelte Quadrate. Das Quadrat wiederholt dabei in stufenweiser Verkleinerung oder Vergrösserung die ursprüngliche Bildfläche. Nur die Farben des immergleichen Bildgedankens ändern sich. Albers mischt sie nicht selbst, sondern wählt sie nach vorgegebenem Prinzip direkt aus der Tube und vermerkt auf der Rückseite seiner Bilder fein säuberlich die dazugehörige Artikelnummer. Der Effekt der ohne lineare Begrenzung aufeinandertreffenden Farben ist erstaunlich. Das Prinzip der streng kontrollierten seriellen Entfaltung führt zu einer überwältigenden und in ihrem Reichtum in keiner Weise berechenbaren Bildwirkung.

Josef Albers

1888, Bottrop - 1976, New Haven, Connecticut

Josef Albers liess sich erst zum Lehrer, später zum Künstler ausbilden, studierte u.a. an der „Akademie der Bildenden Künste“ in Berlin und München. 1925 wurde er Baumeister, 1930 dann stellvertretender Direktor des Bauhauses Weimar. Mit Schliessung des Bauhauses durch die Nationalsozialisten emigrierte Albers bis 1956 mit seiner Frau in die USA. Inspiriert von Cézanne, Matisse und Mondrian experimentierte er mit der Wirkung von Farbe, Form, Linie und Fläche sowie Subjektivität optischer Wahrnehmung, auf deren Erkenntnisse er seine Serie „Hommage to the Square“ entwickelte. Er war mehrmals Teilnehmer der documenta (1955 und 1968), ein Grossteil seines Nachlasses befindet sich heute im Josef-Albers-Museum seiner Heimatstadt Bottrop.

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