Georges Braque

Georges Braque
Femme lisant, 1911
Verre, bouteille et journal, 1912
Femme lisant, 1911
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Zurzeit nicht ausgestellt
Georges Braque
Femme lisant, 1911
Lesende FrauÖl auf Leinwand, 130 x 81cmFoto: Peter Schibli, Basel
Verre, bouteille et journal, 1912
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Zurzeit nicht ausgestellt

Georges Braque
Verre, bouteille et journal, 1912

Glas, Flasche und ZeitungKohle und Faux-bois-Tapete auf Papier, 48 x 62 cmFoto: Robert Bayer, Basel

Braques Klebebild aus dem Jahr 1912 zeigt eine Fortentwicklung des Kubismus. Die vom Künstler entwickelte revolutionäre Technik bereitete den späten „synthetischen“ Kubismus vor. Die Hauptelemente jeder Malerei – Fläche (als Farbe) und Linie – werden hier spielerisch voneinander getrennt. Die Farbe ist aufgeklebt, die Linie bzw. Schraffur gezeichnet. Das aufgeklebte Holzimitat ist gewissermassen „echte“ Illusion und dadurch eine witzige Einlösung der Forderung nach Realismus in der Kunst.

Georges Braque

1882, Argenteuil-sur-Seine – 1963, Paris Der ausgebildete Dekorationsmaler gilt als einer der wichtigsten Maler der französischen Moderne und der Kunst des 20. Jh. Von der Malerei der „Fauves“ beeindruckt, entstehen zunächst Bilder dieses Stils, er löst sich davon jedoch wieder, als ihm 1907 die Cézanne-Retrospektive sowie die Demoiselles d’Avignon in Picassos Atelier zum nachhaltigen Erlebnis werden. Braques erste Einzelausstellung in der Galerie von Daniel-Henry Kahnweiler 1909 kann als Beginn der analytischen Phase des Kubismus angesehen werden. Die Freundschaft mit Picasso seit dieser Zeit verstärkt die gleichgerichteten künstlerischen Intentionen, die um 1912 in den synthetischen Kubismus münden.

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