Frank Stella

Frank Stella
The Grand Armada (IRS, No. 6,1X), 1989
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Zurzeit nicht ausgestellt

Frank Stella
The Grand Armada (IRS, No. 6,1X), 1989

Die grosse Armada (IRS, Nr. 6,1X)
Mischtechnik auf Aluminium, 315 x 186,5 x 99 cm
Foto: Robert Bayer, Basel

Ab 1988 setzte sich Frank Stella in seiner Werkreihe „The Moby Dick Series“ intensiv mit dem Roman „Moby Dick“ (1851) von Herman Melville auseinander. Zu den rund 138 Kapiteln schuf er 135 Aluminium-Reliefs, darunter The Grand Armada (IRS, No. 6,1X). Das rund 3 m hohe und 2 m breite Werk entführt den Betrachter mitten in die Geschichte des weissen Wals Moby Dick, dem Kapitän Ahab über die Weltmeere nachjagte. Geformte und bemalte Teile stehen für gepeitschte Wassermassen, Schiffsteile, aber auch für die Tiefen des Meers und zeugen in lebhafter Weise von der fiktiven Geschichte. The Grand Armada ist allerdings weniger eine Textillustration als ein malerischer Eindruck der hohen See. Die intensiven Farben und der Schwung der gekurvten Formen reissen den Betrachter förmlich mit.

Frank Stella

1936, Malden, Massachusetts

Der amerikanische Maler, Bildhauer, Objektkünstler wurde nach seiner Beschäftigung mit dem Abstrakten Expressionismus zum prominentesten Vertreter der Analytischen Malerei, des Hard Edge und der Farbfeldmalerei. Bekannt wurde er Ende der 50er Jahre durch seine auffallenden "Black Paintings", die in Anlehnung an die Zeit des Nationalsozialismus hauptsächlich aus schwarzen oder metallfarbenen Streifen bestehen. Die Nachfolgenden Werke fallen jedoch durch farbenfrohe, leuchtende Rechteck-, Halbkreis- und andere geometrischen Formen auf, die sogenannten „Shaped Canvases“. Seit den 70er Jahren widmet sich Stella vor allem grossformatigen, dreidimensionalen Arbeiten aus Holz, Karton und Metall.

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