Ellsworth Kelly
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1923, Newburgh, New York
Sein Kunststudium in Brooklyn, Boston und Paris wird durch seine Stationierung in England und Frankreich 1944/45 unterbrochen. In Frankreich wird er durch Hans Arp und Constantin Brancusi von deren künstlerischem Prinzip des Zufalls und deren Verfahren der Collage inspiriert. In dieser Zeit entstehen die ersten Bilder aus mehreren Tafeln, die nichtrechteckige Formate haben („Shaped Canvases“). Die Entdeckung des Spätwerks von Monet 1952 bedeutete für Kelly eine neue Freiheit des malerischen Ausdrucks, was sich in der Wahl übergrosser Bildformate niederschlug, wie auch im Aufgreifen des Konzepts der Serie und der Monochromie. Die in den 60er Jahren geschaffenen, über zwei Meter hohen Arbeiten verbildlichen klar sein Anliegen, Identität ungemischter Farbtöne und die Beziehungen von Figur und Grund zu erforschen. Während er in den 60er Jahren auch winkelförmige Leinwände einsetzt, kommen in den 70er Jahren Bogenformen als neues Element hinzu. Die reduzierte Farbigkeit verlässt er in den 80er Jahren zugunsten leuchtender Farben und einer biomorphen Formgebung. Seit den 60er Jahren ist Kelly auch als Druckgraphiker erfolgreich, in Zusammenarbeit mit dem Atelier Gemini G. E. L. in Los Angeles entstanden 133 Editionen...














