Christo

Christo
Wrapped Trees, 1998
Wrapped Trees, 1998
Wrapped Trees, 1998
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Zurzeit nicht ausgestellt

Christo
Wrapped Trees, 1998

Verhüllte Bäume
Zeichnung in 2 Teilen: Bleistift, Kohle, Pastell, Wachsstift, Gewebestück, Fotopapier, Papierklebeband und Agraffen auf Karton, 38 x165 cm und 106,6 x165 cm
Foto: Peter Schibli, Basel

Im Herbst 1998 präsentierte die Fondation Beyeler parallel zu Ausstellung „Magie der Bäume“ eine Kunstaktion, die das Museum in Riehen weltbekannt machte: Wrapped Trees von Christo und Jeanne-Claude. In unmittelbarer Nähe des Museums wurden 178 Bäume für wenige Wochen verhüllt. Als Erinnerung bleiben unter anderem die beiden Projektskizzen Wrapped Trees. Die beiden zweiteiligen Werke dokumentieren mit Stofffetzchen, Parkansichten, Beschriftungen und Plänen die Situation im Museumspark. Gleichzeitig formulieren sie aber auch den Zweifel an der Möglichkeit, die Vielschichtigkeit von Realität im traditionellen Bild einzufangen. Nur das unmittelbare, sinnliche Erleben im Park vermochte die phänomenale Wirkung von Wrapped Trees zu offenbaren: Wucht und Leichtigkeit, Gewalt und Zartheit, Transparenz und Dichte. Die geheimnisvoll verhüllten und verschnürten „Lebewesen“ boten im Wechsel der Tageszeiten, je nach Lichteinfall, Wind, Regen und Schnee stupende Ansichten – atemberaubende Augenblicke.

Wrapped Trees, 1998
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Christo
Wrapped Trees, 1998

Verhüllte Bäume
Collage in 2 Teilen: Bleistift, Kreide, Fotopapier,Wachsstift, Stoff und Schnur auf Karton, 66,5 x 77,5 cm und 66,5 x 30,6 cm
Foto: Peter Schibli, Basel

Im Herbst 1998 präsentierte die Fondation Beyeler parallel zu Ausstellung „Magie der Bäume“ eine Kunstaktion, die das Museum in Riehen weltbekannt machte: Wrapped Trees von Christo und Jeanne-Claude. In unmittelbarer Nähe des Museums wurden 178 Bäume für wenige Wochen verhüllt. Als Erinnerung bleiben unter anderem die beiden Projektskizzen Wrapped Trees. Die beiden zweiteiligen Werke dokumentieren mit Stofffetzchen, Parkansichten, Beschriftungen und Plänen die Situation im Museumspark. Gleichzeitig formulieren sie aber auch den Zweifel an der Möglichkeit, die Vielschichtigkeit von Realität im traditionellen Bild einzufangen. Nur das unmittelbare, sinnliche Erleben im Park vermochte die phänomenale Wirkung von Wrapped Trees zu offenbaren: Wucht und Leichtigkeit, Gewalt und Zartheit, Transparenz und Dichte. Die geheimnisvoll verhüllten und verschnürten „Lebewesen“ boten im Wechsel der Tageszeiten, je nach Lichteinfall, Wind, Regen und Schnee stupende Ansichten – atemberaubende Augenblicke.

Christo

Christo & Jeanne-Claude – Christo Javacheff, 1935, Gabrovo
Jeanne-Claude de Guillebon, 1935, Casablanca – 2009, New York

US-amerikanisches Künstlerehepaar bulgarischer bzw. französischer Herkunft; seit 1958 in Paris, 1964 Übersiedlung nach New York. Christo wurde bekannt durch seine Verpackungsaktionen von Paketen, Dosen u. a. Objekten im Innenraum (ab 1958); ab 1961 schufen er und seine Frau überdimensionale Verhüllungen von Landschaften und Gebäuden. Die zeitlich begrenzten Verpackungen sollen Struktur und Wert der Objekte ins Bewusstsein des Betrachters rücken. Aufsehen erregte 1969 die 380 000 m2 bedeckende Kunststofffolienverpackung einer Felsenbucht an der australischen Küste. Projekte ähnlichen Ausmaßes waren die „Surrounded Islands“ (Umgürtete Inseln) 1983 sowie die Verhüllung der Brücke Pont Neuf in Paris 1985 und des Berliner Reichstags 1995. 1999 installierte das Ehepaar im Gasometer in Oberhausen unter dem Titel „The Wall“ eine 68 m lange und 26 m hohe Wand aus farbigen Ölfässern; 2005 wurden „The Gates“ verwirklicht, 7500 Kunststofftore im Central Park in New York.

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