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Fondation Beyeler Jahresbericht 2010

5 Vorwort des Präsidenten des Verwaltungsrates 2010 war ein Jahr im Schatten des Verlustes, den die Fondation durch den Tod Ernst Beyelers erlitten hat. Zum Schatten gehört aber untrennbar das Licht. Das Vermächtnis des Stifterpaares, eine solide Basis in Gestalt der hochkarätigen Sammlung im schönsten Präsentationsrahmen, gepaart mit der Inspiration zu begeisternden Ausstellungen – das strahlte 2010 sehr hell und weit. Einmal mehr zog das Ausstellungsprogramm Besucherinnen und Besucher in seinen bezaubernden Bann: 385‘146 Kunstinteressierte konnten wir zählen. Dazu hat wohl auch der vielfältige Dreiklang der Thematik beigetragen. Während wir mit Blick auf die fast naiv direkte, aber auch geheimnisvoll exotische Malerei Henri Rousseaus und die Wiener Kunst um 1900 mit einem positiven Echo rechneten, erfreute uns das grosse Interesse an Jean-Michel Basquiat um so mehr. Die Latte liegt mit jedem Jahr noch ein wenig höher, und es wird schwierig, eine solche Diversität auf diesem Niveau zu präsentieren. Glücklicherweise sind die Gefilde der bildenden Kunst sehr weitläufig und das Bestreben und die Kompetenz der Museums- leitung gleichermassen ausgeprägt, den Höhenweg der Fondation Beyeler weiter zu beschreiten. Eine Leistung, die da und dort an die Belastungsgrenzen der Mitarbeitenden, der Einrichtungen, der Anlage und ihrer Umgebung geht. In die Befriedigung über die verdiente Publikumsgunst und die Vorfreude auf das kommende Programm mischt sich der Reigen des grossen Dankeschöns · an die Museumsequipe, voran Sam Keller und James Koch · an alle, die diese Institution und den Ort begeisternder Erlebnisse tragen und unterstützen: – Basel-Stadt und Basel-Landschaft – Gemeinde Riehen – Sponsoren, Gönner, Freunde – Leihgeber – Besucherinnen und Besucher. Der Geist und die Begeisterung von Hildy und Ernst Beyeler leben weiter. Für das Vorwort: Dr. Georg Krayer