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Fondation Beyeler Jahresbericht 2010

16 Das Jahr 2010 in Worten Das Jahr 2010 war auch aus kaufmännischer Betrachtung ein äusserst erfolgreiches für die Beyeler Museum AG. Der Gesamtertrag der Fondation Beyeler konnte um stolze 19% gesteigert werden. Der Betriebsaufwand hingegen nahm lediglich um 10% zu. Daraus resultierte, dass das Jahresergebnis vor Verlustabdeckung erneut massgeblich verbessert werden konnte. Folgende Faktoren führten insbesondere zu diesem erfreulichen Ergebnis: 385ı 146 Kunstinteressierte besuchten im Jahr 2010 die Fondation Beyeler und ihre Ausstellungen und Veranstaltungen. Dies entspricht einem Zuwachs von 18% gegenüber dem Vorjahr und einer Steigerung der Besuchererträge um 23%. Die Sponsoringeinnahmen konnten um 25% gesteigert werden, was die Attraktivität der Fondation Beyeler und ihres Angebots für Sponsoren unterstreicht. Sämtliche auslaufenden Verträge konnten verlängert und in ihrer Sponsoringsumme substantiell erhöht werden, was sich positiv auf den hohen Eigenfinanzierungsgrad der Fondation Beyeler auswirkt. Wichtige Unterstützung erfuhren wir durch Zuwendungen diverser Stiftungen, unseren Freundeskreis und den Art Club sowie Privatpersonen. Insgesamt konnte eine Zunahme der Fundraisingerträge von 13% gegenüber 2009 verzeichnet werden. Weiter trug wesentlich zu diesem erfolgreichen Ergebnis auch der Art Shop bei, der seinen Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 27% auf 4,8 Millionen Schweizer Franken erhöhen konnte. Dies ist dem attraktiven Sortiment zu verdanken sowie der Tatsache, dass während der besucherstärksten Ausstellung – Wien 1900. Klimt, Schiele und ihre Zeit – ein zusätzlicher Shop eingerichtet wurde. Auch das Restaurant erreichte dank eines zusätzlichen Standortes, des »Wiener Kaffeehauses« im Souterrain des Museums, sowie vieler Anlässe einen Umsatzzuwachs von 20%. Der Betriebsaufwand hingegen nahm um 10% zu. Diese Zunahme begründet sich unter anderem in etwas angehobenen Werbebudgets, was sich im Lichte der gestei- gerten Besuchererträge offensichtlich auszahlte, sowie der kompletten Neugestaltung unserer Homepage. Zudem führte das Umsatzplus in Art Shop und Restaurant zu einem proportional erhöhten Waren- und Personalaufwand. Die Kosten für Kunsttransporte und Leihgebühren konnten durch ein konsequentes Ausstellungs- controlling unter Budget sowie unter dem Vorjahreswert gehalten werden. Dank der verstärkten internationalen Zusammenarbeit mit anderen Museen