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Fondation Beyeler Jahresbericht 2010

11 Sammlung Beyeler Unter den vielfältigen Sammlungsaktivitäten verdienen die beiden Ausstellungen, welche die Fondation Beyeler im Ausland organisierte, besondere Erwähnung: Meisterwerke von Paul Klee wurden im Musée national de l’Orangerie in Paris in der Werkschau Paul Klee. La collection d’Ernst Beyeler (220ı 462 Besucher) gezeigt. Im Leopold Museum Wien war bis zum 2. Februar 2011 die Ausstellung CÉZANNE, PICASSO, GIACOMETTI – Meisterwerke der Fondation Beyeler zu bestaunen, die von 163ı 000 Kunstliebhabern besucht wurde. Dies war das erste Mal überhaupt, dass in Österreich eine repräsentative Auswahl von Werken der Sammlung Beyeler vorgestellt wurde. Auch bei ihren Messebeteiligungen setzte die Fondation Beyeler Akzente: So war der Stand an der Art Basel Henri Matisse gewidmet. Beatriz Milhazes wieder- um war mit einer Präsentation am Stand der Fondation Beyeler an der Art Basel Miami Beach zu Gast. Über 100 Leihgaben wurden 2010 an renommierte internationale Museen und Privat- sammlungen entsandt. Sie waren in wichtigen Ausstellungen vertreten, zu nennen sind: Caravaggio Bacon in der Galleria Borghese, Rom, Matisse: Radical Invention, 1913–1917 im Art Institute of Chicago und im MoMA, New York, Picasso: Peace and Freedom in der Tate Liverpool, der Albertina, Wien, sowie im Louisiana Museum of Art, Humlebæk, Roy Lichtenstein – Kunst als Motiv im Kölner Museum Ludwig, die Retrospektive Miró. Die Farben der Poesie im Museum Frieder Burda, Baden-Baden, und Mondrian / De Stijl im Centre Pompidou, Paris, sowie Andy Warhol. The Early Sixties. Paintings and Drawings 1961–1964 im Kunstmuseum Basel. Umgekehrt fanden zahlreiche Kunstwerke den Weg in die Fondation Beyeler – einige von ihnen sogar dauerhaft: Ulla Dreyfus-Bests grosszügige Schenkung des Max-Ernst-Gemäldes Swampangel (1940) bedeutet eine namhafte Erweiterung des Sammlungsbestands. Und dank der Zusammenarbeit mit der Daros Collection kann die Sammlungspräsentation mit Werken von Gerhard Richter, Barnett Newman und Jackson Pollock qualitätvoll ergänzt werden. Darüber hinaus wurden 2010 drei Sammlungshängungen realisiert. Beim mit Unterstützung von Nationale Suisse auf die Dauer von drei Jahren (2009–2012) angelegten Restaurierungsprojekt zu Henri Matisse’ Acanthes, einem Hauptwerk aus der Serie seiner grossformatigen »Papiers découpés«, konnten erste Resultate vorgestellt und die Zusammenarbeit mit internationalen Fachkräften aus- gebaut werden. In einem speziell eingerichteten Restaurierungsatelier im Souterrain des Museums können die Besucher die Restaurierung vor Ort mit verfolgen.