Sammlung

Installationsansicht mit Werken von Paul Cézanne und Vincent Van Gogh, © 2016, ProLitteris, Zurich, Foto: © Mark Niedermann
Installationsansicht mit Werken von Louise Bourgeois und Balthus, © 2016, ProLitteris, Zurich, Foto: © Mark Niedermann
Installationsansicht mit Werken von Richard Serra, © 2016, ProLitteris, Zurich, Foto: © Mark Niedermann
Sammlungspräsentation

Mit grosser Leidenschaft haben sich Ernst und Hildy Beyeler zeitlebens für die Kunst engagiert. Als Galeristen, Sammler, Ausstellungsmacher und Museumsgründer wollten sie diese Leidenschaft mit dem Publikum teilen. Sämtliche Gemälde und Skulpturen ihrer weltberühmten Kunstsammlung machten sie 1997 in der von ihnen gegründeten Fondation Beyeler in Riehen der Öffentlichkeit zugänglich. Zu diesem Zweck entstand der Museumsbau des Architekten Renzo Piano im Berower Park. Den Grundstein für die heutige Museumssammlung hatten Ernst und Hildy Beyeler, denen das Ausstellen von Kunst ein zentrales Anliegen war, mit ihrer erfolgreichen Galerietätigkeit gelegt. In der Galerie an der Bäumleingasse 9 in Basel wurden von 1947 bis 2011 rund dreihundert Ausstellungen organisiert und dabei zahlreiche Werke an bedeutende Privatsammlungen und Museen vermittelt.

Die Qualität der Sammlung Beyeler zeigt sich in der Konzentration auf Meisterwerke namhafter Künstler, die die Moderne besonders geprägt haben. Dabei liegt ein spezieller Akzent auf den verschiedenen Formen der abstrakten Kunst sowie der Wechselwirkung zwischen Figuration und Abstraktion. Es war Ernst Beyelers ausdrücklicher Wunsch, dass auch nach seinem Ableben in seinem Sinne weiter Kunstwerke angekauft werden. Umfang und Bedeutung der Sammlung wachsen durch Neuerwerbungen und Schenkungen beständig weiter. Seit Eröffnung der Fondation Beyeler präsentiert das Museum zudem immer wieder hochkarätige Dauerleihgaben von Künstlern und aus privaten Sammlungen.

Bei den jährlich mehrmals wechselnden Ausstellungen der Sammlung wird darauf geachtet, dass neue Sichtweisen und überraschende, Erkenntnis bringende Verbindungen zwischen einzelnen Werken hergestellt werden. So ist das Museum stets ein Ort intensiver Auseinandersetzung, an dem die sinnliche Erfahrung und das persönliche Erlebnis der Besucherinnen und Besucher in der Begegnung mit der Kunst im Mittelpunkt stehen. In der Sammlungspräsentation des Frühjahrs 2016 wechseln sich die klassischen Sammlungsschwerpunkte (z. B. Cézanne / van Gogh und Monet) mit erhellenden und spannungsreichen Gegenüberstellungen ab (Balthus / Bourgeois, Picasso / Giacometti, Serra / Bacon).

Station