Einleitung

Le Café (Ausschnitt), 1915, Öl auf Leinwand, 73 x 106,4 cm, Tate, Presented by Sir Michael Sadler through, The Art Fund 1941 © 2011, ProLitteris
Place Clichy (Ausschnitt), Place Clichy, 1906/07, Öl auf Leinwand, 102,1 × 116,6 cm, Privatsammlung © 2012, ProLitteris, Zürich
La Symphonie pastorale (Detail), 1916–1920, Öl auf Leinwand, Musée d’Orsay, Paris, Schenkung Fondation Meyer 2009 Foto: © Musée d’Orsay © 2012, ProLitteris, Zürich
La Grande Baignoire (Ausschnit), 1937–1939, Öl auf Leinwand, Privatsammlung Foto: © Volker Naumann © 2012, ProLitteris, Zürich
Pierre Bonnard 29.01. - 13.05.2012

Mit der Ausstellung «Pierre Bonnard» feiert die Fondation Beyeler den berühmten französischen Koloristen und einen der faszinierendsten Maler der Moderne. Über 60 Gemälde aus renommierten Museen und Privatsammlungen geben Einblick in alle seine Schaffensphasen. Pierre Bonnard (1867–1947) war Mitbegründer der Künstlergruppe der «Nabis», die den Stil von Paul Gauguin und die japanische Holzschnittkunst verehrten. In Paris malte er das aufregende Leben in den Strassen und Cafés der Metropole, bevor er sich zunächst in die Normandie, ganz in die Nähe von Monets Seerosengarten, und dann an die sonnige Côte d’Azur zurückzog, wo ihn Licht und Farben der mediterranen Natur inspirierten. Experimentierfreudig gestaltete er in immer neuen Farbzusammenstellungen aus überraschenden Blickwinkeln variantenreiche Bilder des häuslichen Lebens, in welchen die Zeit nur scheinbar stehen zu bleiben scheint. Das Lieblingsmodell des Künstlers war die geheimnisvolle Marthe, seine Muse und Ehefrau. Bonnard schuf harmonische Stillleben, hintergründige Interieurs, intime Frauenakte, berührende Selbstporträts und dekorative Landschaften, deren Farbenpracht in der modernen Malerei einzigartig ist.
Kurator ist Ulf Küster

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