Einleitung

100 Years Ago (Carrera), 2001, Centre Pompidou, Musée national d’art moderne/Centre de création industrielle, Paris © Peter Doig. All Rights Reserved / 2014, ProLitteris
Gasthof zur Muldentalsperre, 2000-2002, Privatsammlung, partielle und zugesagte Schenkung The Art Institute of Chicago © Peter Doig. Rights Reserved / 2014, ProLitteris
Concrete Cabin II, 1992, Courtesy Victoria und Warren Miro © Peter Doig. All Rights Reserved / 2014, ProLitteris, Zürich
Echo Lake, 1998, Tate, Schenkung der Trustees zu Ehren von Sir Dennis und Lady Stevenson 1998 © Peter Doig. All Rights Reserved / 2014, ProLitteris, Zürich
PETER DOIG 23. November 2014 – 22. März 2015

Peter Doig (*1959) ist einer der interessantesten Künstler der Gegenwart. Die Fondation Beyeler präsentiert eine Ausstellung seiner wichtigsten Ölgemälde und experimentellen Druckgrafiken sowie ein neues monumentales Wandbild. Die farbintensiven Werke des in Edinburgh geborenen, in Trinidad und Kanada aufgewachsenen und in Trinidad, London und New York lebenden Künstlers zeigen meist Menschen und Architektur in Landschaften von verführerischer Schönheit. In diesem Paradies sind unterschwellig Melancholie, Einsamkeit, Spannung und Unheil spürbar. Es sind Erinnerungs- und Sehnsuchtsbilder einer wundersamen Traumwelt, die uns fremd und vertraut zugleich erscheint. Peter Doigs Werke haben ihren Ursprung in privaten Fotografien sowie Bildern aus Medien und Kino Filmen, welche Popkultur und Kunstgeschichte auf geheimnisvolle Weise verbinden.

Die Ausstellung PETER DOIG wurde grosszügig unterstützt durch: LUMA Foundation, Max Kohler Stiftung, Noam Gottesman, Steven A. and Alexandra M. Cohen Foundation, Tarbaca Indigo Foundation, David Teiger, Walter Haefner Stiftung.

Peter Doig Künstlergespräch

Ein Gespräch zwischen dem Künstler und dem amerikanischen Kunsthistoriker Richard Shiff. Doig gehört zu den erfolgreichsten Malern seiner Generation. Seine Bilder entführen den Betrachter in fremde bisweilen exotische Welten, die aber keine Paradiese sind, sondern vielmehr geheimnisvolle Zufluchtsorte.

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