Einleitung

Papillons (Detail), ca. 1910, Öl auf Leinwand, The Museum of Modern Art, New York, Schenkung von Mrs. Werner E. Josten im Gedenken an ihren Gatten, 1964
ophelia
Ophélie (Detail), 1900–05, Pastell auf Papier auf Karton, Dian Woodner Collection, New York
anemones
Les Anémones (Detail), um 1912, Pastell auf Karton, Hahnloser/Jaeggli Stiftung Villa Flora, Winterthur
bouquet_einl
Fleurs (Detail), 1909, Öl auf Leinwand, Privatsammlung
la-bargue-jaune
La Barque (Detail), um 1906, Pastell auf Papier, Privatsammlung, Schweiz
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Le Char d'Apollon (Detail), um 1910, Öl und Pastell auf Leinwand, Musée d'Orsay, Paris
yeux_clos
Yeux clos (Detail), 1894, Öl auf Karton, Fujikawa Galleries Inc., Tokio
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L'Araignée souriante (Detail), 1881, Kohle auf Papier, Kunsthaus Zürich, Grafische Sammlung, Legat Doris Epstein-Meyer, 2013
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Le Cube (Detail), 1880, Kohle auf Papier, Privatsammlung
Odilon Redon 2. Februar - 18. Mai 2014

Odilon Redon (geboren 1840 in Bordeaux, 1916 in Paris verstorben) gehört mit seinem Farbenkosmos zu den erstaunlichsten Künstlern der anbrechenden Moderne. Die Kunst dieses Hauptvertreters des französischen Symbolismus steht an der Schwelle vom 19. zum 20. Jahrhundert und ist durch das Wechselspiel zwischen Tradition und Innovation bestimmt. Die Ausstellung in der Fondation Beyeler konzentriert sich anhand zahlreicher hochrangiger Gemälde, Pastelle, Zeichnungen und Lithografien aus renommierten internationalen Museen und Privatsammlungen auf Redons Bedeutung als Wegbereiter der Klassischen Moderne und somit auf die avantgardistische Dimension seiner Kunst. Redons hintergründiges und rätselhaftes Œuvre zeichnet sich durch Brüche und Kontraste aus, ist geprägt von einer Entwicklung, die vom Schwarz der frühen Kohlearbeiten und Lithografien hin zur «Farbexplosion» seiner späteren Pastelle und Ölbilder führt. Seine Werke changieren zwischen dem Unheimlichen und dem Heiteren: Bizarre Monster treten neben himmlische Geschöpfe – Traum und Alptraum, Natur und Imagination begegnen sich. Die Ausstellung präsentiert sämtliche Leitthemen und die wesentlichen Ideen und Innovationen von Redons sowohl inhaltlich als auch technisch vielfältigem Schaffen. Darin treffen verschiedenste Inspirationsquellen aufeinander – von der Kunstgeschichte, Literatur und Musik über die westliche und östliche Philosophie und Religion bis hin zu den Naturwissenschaften.
Mit seiner Kunst wollte Odilon Redon den Blick «auf die Wunder der sichtbaren Welt» richten – wir hoffen, Ihnen mit dieser Ausstellung diese wundersame Welt zu eröffnen.

Kurator der Ausstellung ist Raphaël Bouvier, Fondation Beyeler.

Einführung durch Raphaël Bouvier, Kurator
Grosszügige Unterstützung

Die Ausstellung wurde vom Musée d'Orsay grosszügig unterstützt.

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