Einleitung

Winter Bears, 1988, Gefasstes Holz, 121,9 x 111,8 x 39,4 cm, The Rachel and Jean-Pierre Lehmann Collection © Jeff Koons
Balloon Dog (Red), 1994–2000, Hochlegierter rostfreier Chromstahl mit transparenter Farbglasur, 307,3 x 363,2 x 114,3 cm, Privatsammlung, Europa © Jeff Koons
Michael Jackson and Bubbles, 1988, Porzellan, 106,7 x 179,1 x 82,6 cm, The Broad Art Foundation, Santa Monica © Jeff Koons
Ushering in Banality, 1988, Gefasstes Holz, 96,5 x 157,5 x 76,2 cm, Privatsammlung © Jeff Koons
Tulips, 1995–98. Öl auf Leinwand, 282,7 x 331,9 cm, Privatsammlung © Jeff Koons
New Hoover Convertible, 1980, Staubsauger, Acryl und Leuchtstoffröhren, 142,2 x 57,2 x 57,2 cm, Rubell Family Collection, Miami © Jeff Koons
Stacked, 1988, Gefasstes Holz, 154,9 x 134,6 x 78,7 cm, Privatsammlung © Jeff Koons
Jeff Koons 13.5. – 2.9.2012

Die Fondation Beyeler zeigt die erste Ausstellung des amerikanischen Künstlers Jeff Koons (*1955) in einem Schweizer Museum. Der wohl bekannteste lebende Künstler sorgt mit seinen unverkennbaren, die Populär- und Hochkultur verbindenden Kunstwerken seit Jahrzehnten für grosses Aufsehen.
Die Ausstellung widmet sich in einer umfangreichen Präsentation drei zentralen Werkgruppen – The New, Banality und Celebration –, die entscheidende Etappen in Koons’ künstlerischer Entwicklung markieren und mitten ins Schaffen und Denken des Künstlers führen. The New umfasst die Readymade-artigen Reinigungsgeräte aus der frühen Zeit, Sinnbilder des Neuen und Reinen. Zu Banality gehören jene in traditionellem Handwerk gefertigten Skulpturen aus Porzellan und Holz, die zu (post-)modernen Ikonen geworden sind. In der Serie Celebration, an der Koons seit bald zwanzig Jahren arbeitet, treten schliesslich die in ihrer materiellen Perfektion unverwechselbaren, hochglänzenden Stahlplastiken und grossformatigen Gemälde auf, in denen der Künstler in geradezu barocker Weise die Kindheit feiert.
In seinen ebenso spektakulären wie subtilen Kunstwerken beschäftigt sich Koons immer wieder mit Themen wie Unschuld, Schönheit, Sexualität und Glück. Diese entsprechen seinem Konzept einer für jeden Betrachter zugänglichen Kunst.

Einführung

Theodora Vischer, Kuratorin der Ausstellung, führt in die Werke von Jeff Koons ein.

Station