Biographie

Biographie
Jeff Koons, 2012, Foto: Chris Fanning

Jeff Koons (*1955, in Pennsylvania)

1955 Jeff Koons wird in York im Bundesstaat Pennsylvania geboren, wo er seine Kindheit verbringt.

1972-1976 Koons studiert Kunst und Design am Maryland Institute College of Art in Baltimore. 1975 geht er für ein Austauschjahr an die School of the Art Institute of Chicago. Im Jahr darauf verlässt er Chicago Richtung New York.

1977 Koons arbeitet in The Museum of Modern Art, wo er neue Mitglieder für das Museum anwirbt. Bis 1979 entwickelt er seine erste Werkgruppe, bestehend aus kombinierten Readymades, in denen aufblasbare Figuren auf und vor Spiegeln platziert sind.

1979 Koons beginnt mit Haushaltsgeräten zu arbeiten, die er für eine später Pre-New getaufte Serie an Leuchtstoffröhren befestigt. Das erste Werk mit einem Staubsauger entsteht. Koons arbeitet als Broker an der Wall Street, um die Produktion seiner Kunstwerke finanzieren zu können.

1980 Koons richtet in The New Museum of Contemporary Art in New York als seine erste Ausstellung eine Schaufensterinstallation ein. Hieraus entwickelt sich die Serie The New.

1983 Koons skizziert die ersten Wassertanks für die Werkgruppe Equilibrium.

1985 Koons hat seine erste eigentliche Einzelausstellung in der Galerie International With Monument in New York.

1986 Koons‘ Serien Luxury and Degradation und Statuary entstehen. Sämtliche Skulpturen daraus bestehen aus rostfreiem Chromstahl.

1987 Koons wird zu Skulptur Projekte Münster eingeladen und schafft dafür Kiepenkerl aus rostfreiem Chromstahl.

1988 Koons’ neue Serie Banality wird gleichzeitig in drei bedeutenden Galerien in Köln, New York und Chicago gezeigt. Die Porzellan- und Holzskulpturen stellen die Kritik vor Rätsel.

1991 Die Serie Made in Heaven wird in Köln und New York gezeigt. Die Arbeiten, die den Künstler beim Liebesakt mit Ilona Staller alias Cicciolina zeigen, werden von der Kritik zum Grossteil verrissen. Koons heiratet Ilona Staller.

1992 Koons realisiert die monumentale Blumenskulptur Puppy vor dem Schloss in Bad Arolsen unweit von Kassel. Grosse Museumsretrospektiven finden in Amsterdam, Stuttgart, San Francisco und Minneapolis statt.

1993 Durch seinen kleinen Sohn Ludwig Maximilian inspiriert, entwickelt Koons die umfangreiche Serie Celebration, die aus farbigen Chromstahl- und Polyäthylenskulpturen und Gemälden besteht. Koons trennt sich von Ilona Staller und ein langer Kampf um das Sorgerecht für den Sohn entbrennt.

1999 Koons beginnt mit der neuen Serie Easyfun, die aus Gemälden und Wandskulpturen besteht.

2000 Koons entwirft Split-Rocker, seine zweite Blumenskulptur, die erstmals am Palais des Papes in Avignon gezeigt wird. Er beginnt mit der neuen Gemälde-Serie Easyfun-Ethereal.

2002 Die neue Serie Popeye aus Skulpturen und Gemälden wird in Angriff genommen. Koons heiratet Justine Wheeler.

2004 Koons’ Werk wird in New York beziehungsweise in Oslo und Helsinki mit Retrospektiven geehrt.

2006 Koons‘ Arbeit an der neuen Serie Hulk Elvis beginnt.

2008 Koons sind grosse Ausstellungen in Chicago, New York, Berlin sowie im Versailler Schloss gewidmet. Es beginnt die Arbeit an der neuen Werkgruppe Antiquity.

2012 In der Fondation Beyeler findet Koons‘ erste museale Ausstellung in der Schweiz statt; etwas später wird auch eine Koons-Ausstellung in Frankfurt am Main veranstaltet.

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