Einleitung

Mêle moments, 1976, Acryl auf Papier auf Leinwand, Private Collection, Courtesy Pace Gallery, © 2015, ProLitteris, Zurich
Le commerce prospère, 1961, Öl auf Leinwand, The Museum of Modern Art, NY, Mrs. Simon Guggenheim Fund, Foto: © 2015. Digital image, MoMa © 2015, ProLitteris, Zurich
Paysage aux argus, 1955, Collage mit Schmetterlingsflügeln, 20.5 x 28.5 cm, Collection Fondation Dubuffet, Paris, Foto: © Pro Litteris, Zurich
Façades d'immeubles, 1946, Öl auf Leinwand, National Gallery of Art, Washington, Gift of the Stephen Hahn Family Collection, 1995
Coucou Bazar (Detail), 1972-1973, Installationsansicht, Collection Fondation Dubuffet, Paris, Foto: Les Arts Décoratifs, Paris/Luc Boegly, © 2015, ProLitteris, Zurich
Vache la belle fessue, 1954, Öl auf Leinwand, Collection of Samuel and Ronnie Heyman, USA
Le Voyageur égaré, 1950, Öl und Sand auf Leinwand, Fondation Beyeler, Riehen/Basel, Sammlung Beyeler, Foto: Cantz Medienmanagement, Ostfildern
Le cadastre, 1960, Silber- und Goldfolie, Pappmaché, Sand und Kunststoff auf Hartfaserplatte, Collection Van Abbemuseum, Eindhoven, NL, Foto: Peter Cox, Eindhoven, NL
Jean Dubuffet – Metamorphosen der Landschaft 31. Januar - 8. Mai 2016

Jean Dubuffet (1901–1985) gehört zu den prägenden Künstlern der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Inspiriert von den Werken künstlerischer Aussenseiter, gelang es ihm, sich von überkommenen Traditionen zu befreien und die Kunst gleichsam neu zu erfinden. Dubuffets Einfluss ist in der zeitgenössischen Kunst und der Street Art noch deutlich zu spüren, beispielsweise bei David Hockney, Jean-Michel Basquiat oder Keith Haring.

Anhand von über 100 Werken des überaus facettenreichen und vielschichtigen Schaffens präsentiert die Fondation Beyeler die erste grosse Retrospektive Dubuffets in der Schweiz im 21. Jahrhundert. Dabei geht die Ausstellung von seiner faszinierenden Deutung von Landschaft aus, die sich bei ihm auch in Körper, Gesichter und Objekte verwandeln kann. In seinem Werk experimentierte der Künstler mit neuen Techniken und Materialien wie Sand, Schmetterlingsflügeln, Schwämmen und Schlacke, um daraus ein ganz eigenes und einzigartiges Bilduniversum zu kreieren.

Ernst Beyeler zeigte sich von Dubuffets Kunst sehr beeindruckt, es entstand eine intensive Zusammenarbeit, die zu einem Exklusivvertrag mit dem Künstler führte. Über 750 Werke Dubuffets wurden im Laufe der Jahrzehnte über die Galerie Beyeler verkauft. In besonderem Masse spiegelt sich Ernst Beyelers grosses Interesse für Dubuffet auch in der Sammlung der Fondation Beyeler wider, die zahlreiche Hauptwerke des Künstlers bewahrt.

Neben bedeutenden Gemälden und Skulpturen aus den zentralen Schaffensphasen Dubuffets zeigt die Ausstellung dessen spektakuläres Gesamtkunstwerk Coucou Bazar, in dem Malerei, Skulptur, Theater, Tanz und Musik zusammenfinden.

Die Ausstellung wird durch Leihgaben aus internationalen Museen und Privatsammlungen sowie der Fondation Dubuffet in Paris ermöglicht und von Dr. Christoph M. und Sibylla M. Müller grosszügig unterstützt.

Der Kurator der Ausstellung ist Raphaël Bouvier.

Ausstellungsrundgang in Gebärdensprache

Natasha Ruf nimmt Sie mit auf einen Rundgang durch die Ausstellung »Jean Dubuffet – Metamorphosen der Landschaft« in Gebärdensprache.

Videoeinführung »JEAN DUBUFFET«

Begeben Sie sich mit unserem Kurator Raphaël Bouvier auf einen Rundgang durch die Ausstellung »Jean Dubuffet – Metamorphosen der Landschaft«.

Station