Einleitung

Danseuses aux jupes jaunes (Detail), 1903, Pastell, 82 x 92 cm, Privatsammlung, Courtesy M.S.F.A., Foto: Courtesy M.S.F.A.
Trois danseuses (jupes bleues, corsages rouges) (Detail), um 1903, Pastell, 94 x 81 cm, Fondation Beyeler, Riehen/Basel, Foto: Peter Schibli, Basel
Trois danseuses à la classe de danse (Detail), um 1888−1890, Öl auf Karton, 50,5 x 60,6 cm, Lemoisne 1308, Queensland Art Gallery, South Brisbane
Chevaux de courses, 1884, Öl auf Leinwand, 44,9 x 54,9 cm, Detroit Institute of Arts, Schenkung von W. Warren und Virginia Shelden in Gedenken an Mrs. Allan Shelden
Devant le miroir (Detail), um 1889, Pastell, 49 x 64 cm, Hamburger Kunsthalle, Foto: © Hamburger Kunsthalle / bpk, Elke Walford
Danseuse, arabesque ouverte sur la jambe droite, bras gauche dans la ligne, modelliert 1885-1890, New Walk Museum and Art Gallera, Leicester
Cheval marchant au pas relevé, modelliert Anfang 1870-er Jahre, Richard Green Gallery, London
Femme au bain (Detail), 1893−98, Öl auf Leinwand, 71,1 x 88,9 cm, Collection Art Gallery of Ontario, Toronto, Ankauf durch das Frank P. Wood Endowment, 1956
Femme au tub (Detail), um 1883, Pastell, 70 x 70 cm, Tate, Vermächtnis von Mrs. A. F. Kessler, 1983, Foto: © 2012 Tate, London
Edgar Degas 30. September 2012 – 27. Januar 2013

Erstmals seit zwanzig Jahren ist in der Schweiz und in Süddeutschland eine Ausstellung von Edgar Degas (1834 –1917), einem der berühmtesten französischen Maler des ausgehenden 19. Jahrhunderts, in der Fondation Beyeler zu sehen. Gleichzeitig ist es auch die erste Ausstellung überhaupt, die ausschliesslich seinem reichen und vielseitigen, ab etwa 1886 entstandenen Spätwerk gewidmet ist. Dieses markiert die künstlerische Vollendung eines kühnen Wegbereiters der Moderne.

Obwohl sich die Kunst von Edgar Degas einer grossen Beliebtheit erfreut, beschränken sich die Ausstellungen zumeist auf seine impressionistische Schaffensphase (um 1870 –1885) oder auf Einzelaspekte seines Œuvre. Die über 150 Werke umfassende Ausstellung der Fondation Beyeler greift alle Themen und Motive auf, die prägend für Degas’ Spätwerk waren – faszinierende Darstellungen von Tänzerinnen und weiblichen Akten, von Jockeys und Rennpferden sowie überraschende Landschaften und Porträts.

Dabei werden alle Medien, derer sich Degas bedient hat, miteinbezogen: Malerei, Pastell, Zeichnung und Druckgrafik ebenso wie Skulptur und Fotografie. Degas, der wie kein anderer Künstler seiner Zeit mit einer Vielzahl künstlerischer Ausdrucksformen experimentierte, hat sein sinnliches, farblich entfesseltes Spätwerk in einem obsessiven Rausch geschaffen, in dem sich Gegenwart und Vergangenheit, Gesehenes und Erinnertes unauflösbar durchdringen.

Die Ausstellung vereinigt Meisterwerke aus Sammlungen wichtiger europäischer, nordamerikanischer, asiatischer und australischer Museen. Von besonderer Bedeutung sind auch die zahlreichen Leihgaben aus renommierten Privatsammlungen. Es handelt sich dabei oftmals um Werke, die seit Jahrzehnten nicht mehr öffentlich zu sehen waren.

Einführung

Martin Schwander, Kurator der Ausstellung, führt in die Ausstellung ein und bespricht ins besondere das Werk Jockey blessé.

Audioguide Hörprobe zu Paysage
Paysage, c. 1892, Pastel, 42 x 55 cm, Collection Marie-Anne Krugier-Poniatowski, Photo: © Galerie Krugier & Cie, Geneva / Sparte, Geneva
DEGAS TV-Spot
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