Einleitung

Parau api, (Gibtʼs was Neues?), 1892, Galerie Neue Meister, Staatliche Kunstsammlung Dresden
Aha oe feii? ( Wie! Du bist eifersüchtig? ) Staatliches Museum für Bildende Künste A.S. Puschkin, Moskau , Foto: © Staatliches Museum für Bildende Künste A.S. Puschkin
Dʼoù venons-nous? Que sommes-nous? Où alllons-nous?, 1897–98, Museum of Fine Arts, Boston. Tompkins Collection, Arthur Gordon Tompkins Fund Foto:© 2015 Museum of Fine Art
Rupe Rupe, Tahiti is a Wonderland, 1899, Moskau, The Pushkin State Museum of Fine Arts
Reiter am Strand (II), 1902, Private Collection
Vision nach der Predigt oder Der Kampf Jakobs mit dem Engel, 1888, National Gallery of Scotland, Edinburgh
Paul Gauguin 8. Februar - 28. Juni 2015

"Die Malerei ist die Schönste aller Künste; sie ist die Summe allen Fühlens. Bei ihrem Anblick kann jeder, getragen von seiner Phantasie, einen Roman schaffen, können auf einen Blick tiefste Erinnerungen die Seele überfluten." Paul Gauguin

Mit Paul Gauguin (1848 – 1903) präsentiert die Fondation Beyeler einen der berühmtesten und faszinierendsten Künstler überhaupt. Rund fünfzig Meisterwerke Gauguins aus internationalen Privatsammlungen und renommierten Museen lassen die Ausstellung zu einem der grossen europäischen Kulturhöhepunkte des Jahres 2015 werden. Gauguins zukunftsweisende Bilder wurden zu Ikonen der modernen Kunst und zählen zu den bedeutendsten Kulturschätzen der Welt. Mit ihren leuchtenden Farben und elementaren Formen revolutionierten sie die Kunst und begeistern noch heute.
Die Ausstellung zeigt sowohl Gauguins vielseitige Selbstporträts als auch die visionären und spirituellen Bilder aus seiner Zeit in der Bretagne. Vor allem stehen Gauguins weltbekannte, auf Tahiti entstandene Gemälde im Vordergrund: In idyllischen Landschaften erscheinen sinnliche Frauengestalten, oft von symbolhaften Tieren begleitet.
In ihnen feiert der Künstler seine Idealvorstellung von einer unversehrten exotischen Welt und verbindet darin Natur und Kultur, Mystik und Erotik, Traum und Wirklichkeit auf harmonischste Weise.
Neben Gemälden präsentiert die Ausstellung auch eine Auswahl rätselhafter Skulpturen Gauguins, welche die damals schon weitgehend verschwundene Kunst der Südsee lebendig werden lassen.
Gauguins einzigartige Schöpfungen erzählen von der Suche nach einem verlorenen Paradies auf Erden, von seinem filmreifen Künstlerleben zwischen den Kulturen, bestimmt von Leidenschaft und Abenteuergeist.

 

Für die Ermöglichung der Ausstellung durch grosszügige Unterstützung richtet sich unser Dank an:
Hansjörg Wyss, Wyss Foundation, Beyeler-Stiftung , Walter Haefner Stiftung, L. + Th. La Roche Stiftung, Dr. Christoph M. und Sibylla M. Müller, Stavros Niarchos Foundation, Novartis, Bundesamt für Kultur, kulturelles.bl und Swisslos Basel-Landschaft

#GauguinSounds

«Der Musiker ist privilegiert. Töne, Harmonien – und sonst nichts. Er hält sich in einer Sonderwelt auf. Daran sollte auch die Malerei Anteil haben. Als Schwester der Musik lebt sie von Formen und Farben.» Paul Gauguin, 1893

Bekannte Persönlichkeiten und Besucher haben zu Gauguins Werken Musikstücke ausgewählt. Diese Playlists können Sie auf #GauguinSounds anhören und eigene erstellen.

Interview mit Anna Rossinelli zu #GauguinSounds

Chart-Stürmerin Anna Rossinelli erstellte für unser Projekt #GauguinSounds eine spannende Playlist. Im Interview spricht die Baslerin über ihre ersten Berührungen mit PAUL GAUGUIN und seiner Kunst.

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