Vor-/Rückschau

Monet 22. Januar - 28. Mai 2017
In der Barke, 1887, Musée d'Orsay, Paris, Vermächtnis der Princesse Edmond de Polignac, 1947 © RMN-Grand Palais (Musée d'Orsay) / Hervé Lewandowski

Zu ihrem 20. Geburtstag präsentiert die Fondation Beyeler einen der bedeutendsten und beliebtesten Künstler: Claude Monet. Die Ausstellung ist ein Fest des Lichts und der Farben. Sie beleuchtet die künstlerische Entwicklung des französischen Malers von der Zeit des Impressionismus bis zum berühmten Spätwerk. Zu sehen sind seine Landschaften am Mittelmeer, wilde Atlantikküsten, die Flussläufe der Seine, Blumenwiesen, Heuhaufen, Seerosen, Kathedralen und Brücken im Nebel. Der Künstler experimentierte in seinen Bildern mit wechselnden Licht- und Farbenspielen im Verlauf der Tages- und Jahreszeiten. Mit Spiegelungen und Schatten gelang es Monet, magische Stimmungen zu erzeugen. 

Claude Monet war ein grosser Pionier, der den Schlüssel zum geheimnisvollen Garten der modernen Malerei gefunden und allen die Augen für ein neues Sehen der Welt geöffnet hat. 

Diese Monet-Ausstellung vereint 50 Meisterwerke aus privaten Sammlungen und renommierten Museen wie dem Musée d’Orsay in Paris, dem japanischen Pola Museum of Art, dem Metropolitan Museum in New York und dem Art Institute in Chicago.

Leider verzögert sich der Vorverkauf der "Monet" Tickets. Ab dem 9. Dezember sind die Tickets online und vor Ort erhältlich.

Drei Sammlungsausstellungen zu unserem 20. Geburtstag Das Original; 5. Februar - 7. Mai 2017

Die Fondation Beyeler feiert im Jahr 2017 ihren 20. Geburtstag mit drei besonderen Ausstellungen ihrer Sammlung. Über das Jahr hindurch wird die Sammlung Beyeler aus drei verschiedenen Perspektiven gezeigt: Mit einem Blick zurück, einem Blick in die Gegenwart und einem Blick nach vorne.

Das Original

Die erste Sammlungsausstellungist eine Hommage an die Museumsgründer Ernst und Hildy Beyeler und empfindet die allererste Sammlungshängung bei der Eröffnung der Fondation Beyeler vor 20 Jahren nach. Dabei werden die persönliche Sicht des Gründerehepaars auf ihre eigene Sammlung und somit auch der Ausgangspunkt für zukünftige Präsentationen nochmals ersichtlich.

Wolfgang Tillmans 28. Mai – 1. Oktober 2017
Wolfgang Tillmans Wet Room (Barnaby), 2010 Ungerahmter inkjet Druck auf Papier, clips 138 x 208 cm, © Wolfgang Tillmans

Die grosse Sommerausstellung 2017 ist dem Künstler Wolfgang Tillmans (*1968) gewidmet.
Im Zentrum der Ausstellung steht das Studio als Arbeitsraum, in dem seine Fotografien ein erstes Mal getestet und produziert werden – und als sozialer Ort, an dem sich ein wichtiger Teil von Tillmans‘ Leben abspielt. Ein komplexes Gebilde also, das in unterschiedlicher Form in die Bilder einfliesst. Die Ausstellung entwickelt sich entlang von Bildern aus dem Studio – Atelierbildern, Stillleben oder Porträts. Gleichzeitig liefern solche Bilder Ansatzpunkte, von denen aus in der Ausstellung Tillmans‘ aussergewöhnliche Bildexperimente und die daraus entstehenden völlig neuen Bilderfindungen vertieft werden. An dieser Stelle kommen auch Musik und Film ins Spiel.
Bekannt wurde Tillmans seit den frühen 1990er Jahren mit heute ikonischen Bildern über das Lebensgefühl einer ganzen Generation und Jugendkultur, von der er selber Teil war, und die zuvor keine eigenen Bilder hatte. Doch schon bald und immer stärker erweiterte er den Fokus, er nutzte das Experimentieren mit den Mitteln der Fotografie zum Erfinden einer neuen Bildsprache – Arbeiten, die mit Kamera und ohne Kamera entstehen; Fotografien, als C-Prints auf Fotopapier, als Inkjet Prints auf Papier oder mit dem Fotokopierer entstanden.
Bilder an den Grenzen des Sichtbaren zu machen steht im Zentrum des Schaffens von Tillmans. Sichtbarkeit zu provozieren oder sie umgekehrt zu verunklären ist sein Antrieb. Dazu hat Tillmans seit den späten 1980er Jahren ein ausserordentliches und überaus einflussreiches Oeuvre geschaffen.
Die Ausstellung ist die erste umfassende Auseinandersetzung mit dem Medium der Fotografie in der Fondation Beyeler. Sie entsteht in enger Zusammenarbeit mit Wolfgang Tillmans. Neben einer umfassenden Auswahl von C-prints und Inkjet Prints werden auch Film- und Tonarbeiten Teil der Ausstellung sein.

Drei Sammlungsausstellungen zum unserem 20. Geburtstag ReMixed; 11. Juni bis September 2017

ReMixed

Die zweite Sammlungsausstellung zeigt die Sammlung im Ist-Zustand. Mit Neuzugängen der letzten Jahre wurde angefangen, die Sammlung gezielt um einen zeitgenössischen Schwerpunkt zu erweitern. Dabei ist der Dialog zwischen den Neuerwerbungen und der bestehenden Sammlung ein wichtiges Kriterium bei den Überlegungen zu einem Ankauf. Diese Sammlungspräsentation wird dem Dialog zwischen Künstler und Sammlung in vielfältiger Weise eine Bühne geben.

Paul Klee 1. Oktober 2017 – 21. Januar 2018
Zeichen in Gelb, 1937, 210 (U 10), Pastell auf Baumwolle auf Kleisterfarbe auf Jute auf Keilrahmen, 83,5x50,3 cm Foto: Robert Bayer, Basel
Die Ausstellung widmet sich einem bis jetzt noch kaum untersuchten Aspekt in Paul Klees Schaffen – der Abstraktion. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wird die Abkehr vom Gegenständlichen und die Entwicklung abstrakter Kunst zu einem Hauptthema für viele europäische Künstler. Auch der Schweizer Künstler Paul Klee wendet sich dieser Herausforderung zu: In seinem fast 10.000 Arbeiten umfassenden Oeuvre lassen sich – vom Früh- bis zum Spätwerk – überaus spannende Beispiele für die Entwicklung abstrakter Bildwelten sowie für Abstraktionsprozesse in der Malerei beobachten. Die wichtigsten Aspekte in Klees ungegenständlichen Werken sind dabei in seinem ganzen Schaffen von zentraler Bedeutung: Natur, Architektur, Musik und Schriftzeichen.
Die Ausstellung mit retrospektivem Charakter umfasst rund 100 Werke des Künstlers aus allen Schaffensphasen – beginnend mit dem Jahr 1913 – und versammelt wertvolle Leihgaben aus zahlreichen renommierten Institutionen und Privatsammlungen in Europa und Übersee. Neben den Hauptwerken werden bis jetzt nur selten ausgestellte Arbeiten gezeigt, die den Künstler in einem überraschend neuen Licht erscheinen lassen.
Mit 20 Werken ist Paul Klee zusammen mit Pablo Picasso der am stärksten vertretene Künstler der Sammlung Beyeler. Als Sammler und Galerist engagierte sich der Gründer unseres Museums Ernst Beyeler auf vielfältigste Art und Weise für Paul Klees Schaffen. Rund 500 Werke gingen durch die Hände des Sammlers und Galeristen. Beyelers Sammlungspassion galt hauptsächlich dem Spätwerk Klees, das er „wegen der farblichen Qualität und der Ausdrucksstärke“ besonders schätzte. Im Laufe der Jahre ist es Beyeler gelungen, eine hochkarätige Sammlung zusammenzutragen, zu deren Schlüsselwerken Gemälde wie Aufgehender Stern, 1931, 230, Zeichen in Gelb, 1937, 210.
Drei Sammlungsausstellungen zu unserem 20. Geburtstag In Cooperation; 15. Oktober 2017 - 1. Januar 2018

In Cooperation

In der dritten Sammlungsausstellung werden Möglichkeiten gezeigt, wie sich die Sammlung der Fondation Beyeler durch Dauerleihgaben aus bestimmten mit dem Museum eng verbundenen Privatsammlungen, sowie durch neue Erwerbungen und Schenkungen erweitern könnte.

Vergangene Ausstellungen
Jean Dubuffet – Metamorphosen der Landschaft  
Auf der Suche nach 0,10 - Die letzte futuristische Ausstellung der Malerei (2015/16)  
Black Sun (2015/16)  
Tobias Rehberger (2015)  
Marlene Dumas (2015)  
Paul Gauguin (2015)  
Peter Doig (2014/15)  
Gustave Courbet (2014/15)  
Gerhard Richter (2014)  
Odilon Redon (2014)  
Daros Latinamerica Collection (2014)  
Thomas Schütte (2013/14)  
Maurizio Cattelan (2013)  
Max Ernst (2013)  
Ferdinand Hodler (2013)  
Edgar Degas (2012/13)  
Philippe Parreno (2012)  
Jeff Koons (2012)  
Pierre Bonnard (2012)  
Surrealismus in Paris (2011/12)  
Louise Bourgeois (2011)  
Constantin Brancusi & Richard Serra (2011)  
Segantini (2011)  
Beatriz Milhazes (2011)  
Wien 1900 (2010/11)  
Monica Studer / Christoph van den Berg (2010/2011)  
Felix Gonzalez-Torres   «Specific Objects without Specific Form» (2010)
Basquiat
Basquiat (2010)  
Henri Rousseau
Henri Rousseau (2010)  
Jenny Holzer
Jenny Holzer (2009/10)  
Günther Förg
Günther Förg (2009/10)  
Giacometti
Giacometti (2009)  
Bildwelten
Bildwelten (2009)  
Franz West (2009)  
Marc Quinn   «Selfs» 1991–2006 (2009)
Venedig
Venedig (2008/09)  
Fernand Léger
Fernand Léger (2008)  
Action Painting
Action Painting (2008)  
Wälder der Erde
Wälder der Erde  Das andere Engagement (2007/08)
Die andere Sammlung - Hommage an Ernst und Hildy Beyeler
Die andere Sammlung  Hommage an Ernst und Hildy Beyeler (2007/08)
Edvard Munch
Edvard Munch  Zeichen der Moderne (2007)
EROS in der Kunst der Moderne
EROS in der Kunst der Moderne (2006/07)  
EROS - Rodin und Picasso
EROS  Rodin und Picasso (2006)
Henri Matisse
Henri Matisse  Figur Farbe Raum (2006)
Wolfgang Laib
Wolfgang Laib  Das Vergängliche ist das Ewige (2005/06)
Contemporary Voices - UBS Art Collection
Contemporary Voices  Die UBS Art Collection zu Gast in der Fondation Beyeler (2005/06)
René Magritte
René Magritte  Der Schlüssel der Träume (2005)
Picasso surreal
Picasso surreal (2005)  
Blumenmythos
Blumenmythos  Von Vincent van Gogh bis Jeff Koons (2005)
ArchiSkulptur
ArchiSkulptur (2004/05)  
Calder – Miró
Calder – Miró (2004)  
Francis Bacon
Francis Bacon und die Bildtradition (2004)  
Mondrian+Malewitsch
Mondrian+Malewitsch  In der Mitte der Sammlung (2003/04)
Paul Klee
Paul Klee  Die Erfüllung im Spätwerk (2003)
EXPRESSIV!
EXPRESSIV! (2003)  
Ellsworth Kelly
Ellsworth Kelly (2002/03)  Werke 1956–2002
Claude Monet
Claude Monet  ... bis zum digitalen Impressionismus (2002)
Anselm Kiefer
Anselm Kiefer (2001/02)  Die sieben Himmelspaläste 1973–2001
Ornament und Abstraktion
Ornament und Abstraktion (2001)  
Mark Rothko
Mark Rothko  Eine vertiefte Beziehung zwischen Bild und Betrachter (2001)
Andy Warhol
Andy Warhol  Series and Singles (2000)
Farbe zu Licht
Farbe zu Licht (2000)  
Cézanne und die Moderne
Cézanne und die Moderne (1999/2000)  
Face to Face to Cyberspace
Face to Face to Cyberspace (1999)  
Wrapped Trees
Magie der Bäume  Wrapped Trees (1998/99)
Roy Lichtenstein
Roy Lichtenstein (1998)  
Farben - Klänge
Farben – Klänge  Wassily Kandinsky und Arnold Schönberg (1998)
Renzo Piano
Renzo Piano  Building Workshop (1997/98)
Jasper Johns
Jasper Johns  Werke aus dem Besitz des Künstlers (1997/98)
Der Anti-Selfie Club

Werden Sie Mitglied unseres ANTI-SELFIE CLUBS und lichten Sie sich mit den heimlichen Stars unserer ehemaligen Ausstellung «Black Sun» ab.

BLACK SUN Image Browser

Begeben Sie sich auf eine Entdeckungsreise und gehen Sie mit Ihrem Cursor auf die Jagd nach 34 Werken unserer ehemaligen Ausstellung «Black Sun».

Keanu Reeves liest aus Paul Gauguins Buch Noa Noa

Als vielseitiger Künstler hat Paul Gauguin neben seiner Malerei auch mehrere Texte verfasst, die einen Einblick in sein Leben und Schaffen geben. Von besonderer Bedeutung ist dabei Gauguins einzigartiges Buch Noa Noa, in dem sich autobiographischer Bericht und fiktionale Erzählung auf poetische Weise vereinen.
Der international renommierte Schauspieler Keanu Reeves, der als Sohn eines Polynesiers in Amerika aufgewachsen ist, liest aus Gauguins Buch vor.

#GauguinSounds

«Der Musiker ist privilegiert. Töne, Harmonien – und sonst nichts. Er hält sich in einer Sonderwelt auf. Daran sollte auch die Malerei Anteil haben. Als Schwester der Musik lebt sie von Formen und Farben.» Paul Gauguin, 1893

Bekannte Persönlichkeiten und Besucher haben zu Gauguins Werken Musikstücke ausgewählt. Diese Playlists können Sie auf #GauguinSounds anhören und eigene erstellen.

Künstlergespräch mit Peter Doig

Der Maler Peter Doig spricht mit dem Kurator Ulf Küster über sein Schaffen und die kommende Ausstellung.

Impressionen
Impressionen

Impressionen in und um die Fondation Beyeler.

Sammlung
Claude Monet, Nymphéas, 1916 - 1919

Werke der Sammlung Beyeler.

Station